Niederlage gegen Löweberg

12.Spieltag: Kreisliga West OHV/BAR,

Löwenberger SV I-SG Grün-Weiß Bärenklau I 1:0 (0:0)

 

Später Lucky Punch besiegelt bitteren K.O. im Topspiel:

Am 12. Spieltag kreuzten die Bären zum Topspiel Dritter vs Vierter im Löwenberger Waldstadion auf und konnten seit langer Zeit mal fast wieder aus dem Vollen schöpfen. Das Lazarett hatte sich rechtzeitig vor den kommenden schweren Aufgaben gelichtet. Dementsprechend optimistisch waren das Team und die Trainer  vor diesem Gipfeltreffen auf schwer bespielbarem Geläuf.

 

Die Gastgeber zogen sich vom Anpfiff weg überraschenderweise relativ weit zurück und überließen den Bären den Ball und damit zumindest zeitweise die Spielkontrolle. Taktisch sortierten sich die Bären im 4-2-3-1 ein, die Gastgeber vertrauten zur Sicherung ihres Gehäuses einer Viererkette und einem Libero als zusätzliche Absicherung. Die Grün-Weißen nahmen das Angebot, das Spiel zu machen, an und ließen, so gut es eben ging, den Ball durch die eigenen Reihen laufen, allenfalls sporadisch presste der LSV in Höhe der Mittellinie. Die Bären wirkten sehr konzentriert und klopften früh das erste Mal durch M. Heyer (6., drüber) vorne an. Da auch die nächsten Abschlüsse auf das Konto der Gäste gingen (T. Kretschmer, 11., geblockt / A. Kain, 12., vorbei), ermunterte das die Gastgeber nicht wirklich, auch offensiv am Spiel teilzunehmen. Torsicherung hatte oberste Priorität, zudem war Toptorjäger A. Zeidler in der Defensive der Bären bestens aufgehoben, auch weil schlichtweg keine Bälle den Weg nach vorne fanden (30.). Da die Bären verständlicherweise nicht mit aller Macht nach vorne drängten, entwickelte sich eine eher mäßige Partie mit viel Mittelfeldgeschiebe. Für den neutralen Zuschauer hielt sich die Unterhaltung damit in Grenzen, für den Fußballkenner ein Spiel auf gutem taktischen Niveau. Die Wahrheit lag wahrscheinlich irgendwo dazwischen. Die Gemengelage blieb unverändert, die Bären aktiver und mit mehr Ballaktionen, die Hausherren immer noch bemerkenswert passiv und dafür wären sie fast bestraft worden, als I. Cinar nach einem schönem Lauf in den Strafraum knapp am langen Eck vorbeischoß, die bis dato beste Chance der Gäste (32.). Gegen Ende des 1. Durchgangs gelang es den Bären dann, den Druck etwas zu erhöhen und die Gastgeber in ihrer Hälfte festzusetzen, der Schuss von M. Heyer verfehlte noch deutlich sein Ziel (38.). Kurze Zeit später aber brannte es lichterloh im Strafraum des Tabellenvierten, als zunächst I. Cinar aus kurzer Entfernung am Torwart scheiterte, der Abpraller bei J. Petschelt landete, der dann aber geblockt wurde (45.+1). In einer Phase, wo die Grün-Weißen immer dominanter wurden, ging es bei einem Torschussverhältnis von 7:0 (!) für die Gäste torlos in die Pause. Bärengoalie K. Ramlow blieb nahezu beschäftigungslos.

 

Das sollte sich in der 2. Halbzeit jedoch ändern. Mit der Einwechslung von Routinier S. Elor wurden die Löwenberger deutlich aktiver, doch der Reihe nach, denn zunächst köpfte J. Kain nach einer Ecke knapp vorbei (48.). Also wieder nichts Zählbares für die Bären, die beinahe postwendend bestraft wurden. Nach einem schnellem Umschalten stand LSV Angreifer R. Freyer plötzlich frei vor Bärengoalie K. Ramlow, der klasse per Fußabwehr den sicheren Einschlag verhindern konnte (50.). Es wäre zumindest zu diesem Zeitpunkt ein wenig zuviel des Guten gewesen. Ein Abschluss mit Signalwirkung, die Hausherren wurden zunehmend zielstrebiger. Das Spiel wurde jetzt auch nickliger, die eine oder andere Duftmarke wurde gesetzt, der Schiedsrichter "honorierte" das Treiben zurecht mit einigen gelben Karten auf beiden Seiten. Die Bären jetzt nicht mehr ganz so aktiv wie in Durchgang 1, zudem wurde wieder mal das Spiel über die Außen sträflich vernachlässigt. So war es natürlich schwer, entscheidene Lücken im Abwehrverbund zu finden und Abschlüsse in der gefährlichen Zone zu kreieren. Der nächste Abschluss gehörte den Hausherren (63., drüber), ehe S. Wolff dem Löwentorwart einen weiteren Arbeitsnachweis verschaffte (65., gehalten) und kurz danach D. Krevs bei einem Kopfball zu hoch zielte (69.). Alles in allem insbesondere in der Offensive eine enttäuschende Vorstellung auf beiden Seiten, trotz eines Kopfballs, der denkbar knapp über den Bärenkäfig strich, Bärentorwart K. Ramlow hatte wohl noch die Fingerspitzen dran (75.). Toptorjäger A. Zeidler, bis zu diesem Zeitpunkt noch ohne Abschluss und nahezu komplett abgemeldet, fiel nur dadurch auf, als er J. Kain unnötigerweise auf die Füße stieg und sich zurecht den gelben Karton abholte. Er blieb bis zum Schluss ohne nennenswerten Abschluss. Das Spiel bog jetzt auf die Zielgerade ein, der Freistoß aus gut 20 m von Spielmacher L. Neuenkirchen geriet leider zu zentral (83.). Löwenberg nahm die Aufforderung an und marschierte auch nochmal in Richtung Tor der Gäste. Der erste Abschluss wurde im letzten Moment geblockt (85.), ein zweiter verfehlte das Bärengehäuse (88.). Als wohl wirklich niemand mehr mit einer nennenswerten Offensivaktion hüben wie drüben rechnete, wurde es doch noch ein ganz bitterer Nachmittag für die Bären. Der agile R. Freyer zog von der Strafraumgrenze einfach mal ab, der eigentlich ungefährlich wirkende Schuss rutschte dem bedauernswerten K. Ramlow durch die Hände und ins Netz. Der späte Lucky Punch für die Gastgeber und der K.O. für die Bären. Kurz danach war Schluss (90.+3).

 

Ein zweifellos glücklicher Sieg und damit Big Points für Löwenberg in einem insgesamt enttäuschenden Spitzenspiel, das eigentlich keinen Sieger verdient gehabt hätte. Ein bitterer und hoffentlich kein nachhaltiger K.O. für das Team, das eigentlich nicht soviel falsch gemacht hatte, aber heute mal nicht mit Fortuna im Bunde war. Jetzt gilt es aufzustehen und den Mund abzuputzen, es bleibt keine Zeit, am nächsten Samstag wird es nicht minder schwer beim SV Mühlenbeck.

Dirk Kautz

Firma Winzler stellt Trikotsatz für die Ü35 zur Verfügung

Am vergangen Sonntag konnte unsere Ü35-Spielgemeinschaft erstmals mit Ihrem neuen Trikotsatz auflaufen.

 

Die "alten Herren" aus Bärenklau und Germendorf bedanken sich ganz herzlich bei der Firma Winzler GmbH - Spedition und Baustoffhandel aus Oranienburg.

 

Leider konnten die neuen Trikots noch nicht dafür sorgen, dass die Punkte bei unsere Ü35-Spielgemeinschaft bleiben. Aber die Jungs haben versprochen das schnellstmöglich nachzuholen.

 

Nochmals herzlichen Dank an die Firma Winzler.

www.winzler.de

 

Heimsieg gegen Fürstenberg

11. Spieltag Kreisliga West OHV/BAR,

SG Grün-Weiß Bärenklau I - SV Fürstenberg I 4:1(3:1)

 

Zäher Arbeitssieg gegen stabiles Kellerkind:
Am 11. Spieltag ging es auf heimischem Geläuf gegen das Kellerkind aus Fürstenberg, die im Abstiegskampf jeden Punkt brauchen, da die Konkurrenz bereits am Vortag gepunktet hatte. Bei ungemütlichem Wetter und tiefem Boden kamen die Bären nur schleppend in die Partie gegen die Wasserstädter, die trotz zweier deftiger Pleiten nacheinander überraschend selbstbewusst begannen. Wenig überraschend also, das die Gäste nach einem Freistoß den ersten Abschluss des Spiels hatten(7., vorbei). Die Bären, eigentlich noch immer den Spielfaden suchend, gingen mit der ersten gelungenen offensiven Aktion gleich in Führung. Der auch heute sehr fleißige und laufstarke R. Kaubek verbuchte seinen nächsten Assist, als er im Zentrum auf S. Wolff durchsteckte, der früh auf 1:0 für die Gastgeber stellte (9.). Kurz danach fast der Doppelschlag, als der Freistoß von Kapitän L. Neuenkirchen knapp sein Ziel verfehlte (11.). Die Bären bauten weiter Druck auf, R. Kaubek passte auf I. Cinar, der aber im Strafraum stehend, knapp zu hoch zielte (17.). Der Ball lief durchaus ordentlich in dieser Phase bei den Gastgebern, die den Druck erhöhten und dadurch weitere Abschlüsse generieren konnten (25., I. Cinar, gehalten /32., L. Neuenkirchen, gehalten und 33., J. Kain, vorbei). Trotz dieser Chancen schlich sich doch eine gewisse Lethargie ein, der ganz große Druck fehlte. Die Gäste, sonst Schießbude der Liga, standen kompakt und ließen nur wenig zu, es taten sich kaum Lücken auf für die Bären, die sich den Spielverlauf doch etwas anders vorgestellt hatten. Der Tabellenvorletzte, erwartungsgemäß mit vielen langen Bällen spielend, glich dann doch etwas überraschend durch den laufstarken M. Dierberg zum 1:1 aus (34.). Wie schon einige Male in dieser Saison bedurfte es wieder mal eines Weckrufs in Form eines Gegentreffers um die Sinne zu schärfen. Erst verpasste noch S. Wolff zweimal die Möglichkeit einen Doppelpack zu schnüren (36., drüber/38., gehalten), dann aber traf I. Cinar volley im Strafraum nach Flanke von R. Kaubek zur erneuten Führung für die Hausherren (40.) und rückte schnell die Verhältnisse wieder gerade. Als dann T. Kretschmer nach Vorlage von I. Cinar noch vor der Pause auf 3:1 stellte, schien die Partie doch den erwarteten klaren Ausgang zu nehmen (45.+3).

 

Trotz dieser Führung wirkten die Bären merkwürdig uninspiriert, das Tempo und die Kreativität fehlte, als dann im 2. Durchgang noch einige Fehlpässe den Weg pflasterten, entwickelte sich eine Partie auf überschaubarem Niveau. Die Gäste standen kompakt, verschoben gut Richtung Ball, allerdings machten es ihnen die Bären nicht sonderlich schwer, das eigene Gehäuse zu verteidigen. Lediglich Rückkehrer P. Weidner sorgte für etwas Unterhaltung (57., vorbei/61., drüber/64., vorbei). Außer einigen Standards auf beiden Seiten, die allesamt wirkungslos verpufften, passierte nichts Erwähnenswertes in diesem Spiel, das sich mühsam Richtung Ausgang schleppte. Gott sei Dank, mag der eine oder andere gedacht haben, L. Neuenkirchen verbuchte noch einen Abschluss (80., gehalten) per Freistoß, ehe zwei Joker in Co-Produktion für den Endstand und ein versöhnliches Ende sorgten. N. Kropildlowski tankte sich auf links bis zur Torauslinie durch und passte flach ins Zentrum, wo D. Krevs nur noch einschieben musste und erneut per Jokertor wie in der Vorwoche auf 4:1 stellte (90.+1). Unmittelbar danach war Schluss.

 

Ein typischer Arbeitssieg der Bären, nicht mehr, aber eben auch nicht weniger gegen biedere Wasserstädter, die im Rahmen ihrer Mittel recht ordentlich dagegenhielten, aber die Grün-Weißen zu keiner Zeit wirklich in Bedrängnis bringen konnten. Erst in 14 Tagen geht es weiter, diese Partie hat es aber in sich, es geht zum Vierten nach Löwenberg, dort werden Big Points vergeben. Will man dort bestehen, muss eine deutliche Leistungssteigerung her.

Dirk Kautz

 


Bilder vom Spiel

Souveräner Sieg gegen Fortuna Glienicke II

10. Spieltag Kreisliga West OHV/ BAR,

BSC Fortuna Glienicke II - SG Grün-Weiß Bärenklau I 1:5 (0:3).

 

Schneller Doppelschlag ebnet Sieg in der Bieselheide, Bären klettern auf Platz 3:
Am 10. Spieltag ging es zum 2. Mal in dieser Saison für die Bären in die Glienicker Bieselheide. Die Gäste wollten nach dem Erfolg in der Woche gegen den FSV Germendorf nachlegen und so weiter den Druck auf die Tabellenspitze hochhalten.

 

Die Grün-Weißen erwischten einen Start nach Maß, L. Neuenkirchen prüfte früh die Reflexe des Fortunenschlußmanns (3.), der aber kurz danach schon das erste Mal hinter sich greifen musste. Nach einem perfekt temperierten Paß  von J.Kain durch das Zentrum der Schwarz-Gelben, stand L. Gerigk frei im Strafraum, er behielt die Übersicht und schob die Kugel ins Eck zum frühen 1:0 für die Bären (5.). Die Gäste waren also sofort auf Betriebstemperatur und drückten die Fortunen tief in die eigene Hälfte. Nach einem Zuspiel des sehr agilen R. Kaubek zirkelte M. Heyer im Zentrum das Spielgerät knapp am Tor vorbei (11.). Die Fortuna bekam schon in dieser frühen Phase das Zentrum nicht dicht und die Bären nutzten das gnadenlos aus. Praktisch mit jeder Aktion brannte es lichterloh im Strafraum der Fortuna, folgerichtig klingelte es schnell ein zweites Mal im Tor der Hausherren. M. Cinar schickte mit einem Paß natürlich durch das Zentrum seinen Bruder I. Cinar auf die Reise, der behauptete sich trotz eines Schubsers und jagte die Kugel ins Eck zum frühen 2:0 für die Gäste (12.). Aber auch heute kam trotz eines perfekten Starts keine wirkliche Sicherheit ins Spiel der Grünweißen, die durch teilweise schlampige Abspiele den Ball wieder schnell herschenkten an die Fortuna, die trotz der frühen kalten Dusche sehr engagiert und körperlich gegen den Ball  agierte (20.). In Minute 21 mussten die Bären schon das erste Mal zwangsweise wechseln, für den angeschlagenen M. Heyer  kam D. Krevs ins Spiel, was sich später auszahlen sollte, doch der Reihe nach. Denn zuerst war die Fortuna an der Reihe. Nach einem Freistoß aus gut 25 m reagierte Bärengoalie H. Handke ganz stark bei einem verdeckten Aufsetzer (27.) und verhinderte den möglichen Anschlusstreffer. Das Spiel verlor dann etwas an Tempo, die Szenerie verlagerte sich zunehmend in der neutralen Zone, die Bären verwalteten den Vorsprung, die Fortuna versuchte mehr Körperlichkeit ins Spiel zu bringen, konnte sich aber dem Gehäuse der Gäste nicht entscheidend nähern. Als dann aber R. Kaubek auf rechts erneut seine Schnelligkeit ausspielte, flach und scharf ins Zentrum flankte, stellte der eingewechselte D. Krevs per gekonnter Direktabnahme ins rechte Eck gar auf 3:0 für die heute im Umschaltspiel sehr effizienten Bären (38.). Es zeichnete sich früh ein Debakel für die bisher zu Hause ungeschlagene Fortuna ab, die aber eine bemerkenswerte Moral bewies und die allzu sorglosen Gäste fast postwendend dafür bestraft hätten. H. Handke verhinderte reaktionsschnell aus kurzer Entfernung den wohl sicheren Einschlag. So ging es mit einem beruhigenden 3:0 in die Halbzeit (45.+1).

 

Mit Beginn der 2. Halbzeit kam J. Petschelt für den verletzten L. Gerigk in die Partie (46.). Die Bären verlegten sich wieder auf das Verwalten des doch komfortablen Vorsprungs und überließen den Hausherren den Ball, die jetzt auch etwas zwingender wurden (52., gehalten) und sich kurz darauf für ihre Moral belohnten. Nach einer Standardsituation stimmte die Zuordnung nicht, per Kopfball verkürzte Glienicke auf 1:3 (55.). Genug Zeit war noch auf der Uhr, es drohte die nächste Zitterpartie für die Gäste. Die Hausherren witterten Morgenluft, Hektik auf und neben dem Platz taten ihr Übriges, das die Gäste zumindest kurz wankten. Auch weil die Bären im 2. Durchgang viel zu wenig nach Vorne machten und noch keinen nennenswerten Abschluss zu verzeichnen hatten (74.). Allerdings wurden die Glienicker aus dem Spiel heraus nicht wirklich gefährlich, nur ein Abschluss stand auf der Habenseite (79., vorbei). Im Gegensatz zu den Bären, die dann im Stile einer Spitzenmannschaft den Hausherren doch den Stecker zogen und eine drohende hektische Schlussphase verhindern konnten. Zunächst verpasste I. Cinar bei einem Konter noch die endgültige Entscheidung (83., vorbei). Aber nach der nächsten schnellen Umschaltbewegung waren die Fortunen zu weit aufgerückt, S. Wolff legte uneigennützig quer auf I. Cinar, der diesmal keine Mühe hatte, das Leder unter die Latte zu jagen. Der Deckel war drauf zum 4:1 (86.). Nach  einem Abschluss der Fortuna (87., vorbei) kam es noch dicker für die Heimelf, die defensiv jetzt in Ihre Einzelteile zerfiel. Die Gäste fuhren den nächsten Überzahlkonter, S. Wolff wurde im Strafraum vom Torwart zu Fall gebracht, der Ball prallte zum mitgelaufenen D. Krevs, der nur noch ins leere Tor einschieben musste und per Jokertor den Doppelpack zum 5:1 schnürte (90.+2). Zudem bewahrte er mit seinem Tor den Schlußmann der Glienicker wohl vor dem sicheren roten Karton nach einer Notbremse (90.+3).


Die Bären siegten verdient, wenn auch vielleicht 1-2 Tore zu hoch gegen nie aufsteckende Gastgeber, die eine bemerkenswerte Moral zeigten,aber am Ende schlichtweg zu harmlos waren, die Bären ernsthaft in Gefahr zu bringen. Den Grün-Weißen reichte eine eher mäßige Leistung, um den 4. Sieg in den letzten 5 Spielen klarzumachen. Am nächsten Sonntag geht es gegen den SV Fürstenberg weiter.

Dirk Kautz

 


Impressionen vom Spieltag

Sieg im Derby gegen den FSV Germendorf

9.Spieltag Kreisliga West OHV/BAR ,

SG Grün-Weiß Bärenklau I - FSV Germendorf I 2:1 (1:1).


Später Geniestreich sichert Big Points im Spitzenspiel:
Am 9. Spieltag empfingen die Bären auf heimischem Geläuf den Tabellendritten FSV Germendorf zum richtungsweisenden Spitzenspiel. Rechtzeitig zu dieser Begegnung hatte sich die Personalsituation bei den Bären ein wenig entspannt, wichtige Spieler drängten wieder zurück in die Startelf. Es war also angerichtet bei bestem Fussballwetter und einer prächtigen Zuschauerkulisse, die Grün-Weißen nahmen den Schwung gleich mit, als S. Wolff im Strafraum noch deutlich zu hoch zielte, aber eine erste Duftmarke setzte (2.). Die Gäste näherten sich mit einem Freistoß aus vielversprechender Position an (4., gehalten). Kurze Zeit später schon der erhoffte frühe Führungstreffer, als S. Wolff mit einem perfekten Pass durch die Viererkette den freistehenden L. Neuenkirchen bediente, der mit einem überlegten Schlenzer ins lange Eck früh auf 1:0 für die Einheimischen stellte (7.). Eine Coproduktion also der beiden Rückkehrer nach langer Verletzungspause, denen man im Laufe des Spiels die lange Pause anmerkte, aber dem Spiel der Bären in jeder Hinsicht guttaten. Die frühe Führung verschaffte den Bären leider nicht die erhoffte Sicherheit, auch weil die Gäste sich nur kurz schütteln mussten und prompt ausgleichen konnten. Die Bären bekamen im Strafraum den Ball nicht geklärt, die Kugel landete irgendwie bei Toptorjäger A. Neukirch, der keine Mühe hatte, aus kürzester Entfernung den schnellen Ausgleich zu besorgen (10.). Sofort setzten die mutigen Gäste nach, unterstützt von Ihrem zahlreichen Anhang und setzten die Bären mit hohem Pressing unter Druck und zwangen sie zu Fehlern. Folgerichtig kam der FSV zum nächsten Abschluss (14., drüber) und zu zwei Ecken, die aber wirkungslos verpufften. Die Bären konnten die Fesseln dann etwas lösen, ein Schuss von I. Cinar wurde geblockt (23.). Es entwickelte sich eine Partie mit hoher Intensität und einigen knackigen Zweikämpfen, Torraumszenen waren in dieser Phase eher Mangelware, Fußball wurde gearbeitet, das Spielgeschehen spielte sich eher im Mittelfeld ab. Trotz einer eigentlich soliden Vorstellung bis zu diesem Zeitpunkt, wirkten die Bären zeitweise zu hektisch in ihrem Spiel, was zur Folge hatte, das einige zweite Bälle zuviel bei den Gästen landeten, die aber mit ihrem Übergewicht an Ballbesitz und Standards nicht wirklich etwas anzufangen wussten (40.). Kurz danach ging das unruhige und hektische Spiel in die Pause (45.+1).

 

Im 2. Durchgang legten die Bären fast einen Bilderbuchstart hin, R. Kaubek spielte im Strafraum den freistehenden L. Gerigk frei, der zirkelte das Leder aber knapp am langen Pfosten vorbei (47.). Die Gäste also mir Fortuna im Bunde, schoben aber sofort unbeeindruckt nach vorne an (53., gehalten). Nicht zum ersten Mal in dieser Saison schenkten die Bären dann ihrem Gegner  Standardsituationen in der gefährlichen Zone (58., 62., 66., 70., 73. und 74.), die aber derart ideenlos ins Zentrum geschlagen wurden, das die am heutigen Tag stabile Defensive der Bären kaum Probleme hatte, ihren Käfig zu verteidigen. Auch in dieser Phase präsentierten sich die durchaus ambitionierten Germendorfer erstaunlich ideenlos und konnten aus dem Spiel heraus keine gefährlichen Chancen generieren. Die Schlussphase wurde mit einigen Wechseln auf beiden Seiten eingeläutet (76.-78.). Die Grün-Weißen standen bis dato stabil und ließen kaum etwas zu, gingen aber offensiv nicht ins ins letzte Risiko. Alles deutete also auf ein (leistungsgerechtes) Remis hin, dass aber beiden Teams nicht wirklich weitergeholfen hätte. Der FSV selbst war es dann, der die Bären dann doch noch auf die Siegerstraße schubste. In einer eher harmlosen Situation trudelte das Spielgerät zwischen dem Gästetorwart und seinem Verteidiger, die sich wohl einen Moment nicht einig waren, R. Kaubek erfasste die Situation und landete einen Geniestreich, per Hacke und mit dem Rücken zum Tor, beförderte er den Ball am verduzten Keeper der Gäste ins Netz zum umjubelten 2:1 für die Hausherren, die also wieder mal spät trafen (81.). Natürlich nahm die Partie sofort wieder Fahrt auf, aber außer einem Abschluss durch A. Neukirch (90.+2, vorbei), ließen die Gastgeber nichts Zählbares mehr zu. Kurz danach war Schluss (90.+4).

 

Es war wieder mal ein Herzschlagfinale mit einem glücklichen, aber nicht unverdienten Ende für die Platzbesitzer, die einen immens wichtigen Dreier einfuhren, weil sie wieder bis zum Schluß an sich und Ihren Stärken glaubten und sich spät belohnten. Damit rückt die Tabellenspitze, bis auf die momentan enteilten Basdorfer, noch enger zusammen, die Bären finden sich auf Platz 4 wieder. Entscheidend im Kampf um die vordersten Plätze wird sein, dass sich die Personalsituation weiter entspannt, denn die Qualität im Kader ist zweifellos vorhanden, ganz vorne ein Wörtchen mitzureden.


Am nächsten Samstag geht es dann zur Zweitvertretung des BSC Fortuna Glienicke in die Bieselheide auf Kunstrasen.

Dirk Kautz


Bilder zum Spiel

Bittere Niederlage unserer Ersten in Zehlendorf

8.Spieltag Kreisliga West OHV/BAR:

PSV Zehlendorf  - SG Grün-Weiß Bärenklau I 2:1 (2:0).

 

Unterirdische erste Hälfte kostet wichtige Punkte:
Am 8. Spieltag ging die Reise zum PSV Zehlendorf, eine schwer einzuschätzende Mannschaft,die Schwarzgelben punkteten gegen hoch gehandelte Teams wie Borgsdorf, Mühlenbeck, Löwenberg und Germendorf, verloren aber zu Hause gegen die Zweitvertretung des SC Oberhavel Velten. Erschwerend kam noch hinzu, das die Bären wieder mal eine Notelf aufbieten mussten. Insgesamt fehlten 10 (!) Spieler, auch die Ersatzbank war mit nur 2 Akteuren auf Kante genäht.

 

Dennoch ging es gut los, T. Kretschmer scheiterte im Fünfmeterraum am gut reagierenden TW (3.), nach einer sich anschließenden Ecke köpfte J. Kain knapp vorbei (4.). Zehlendorf brauchte etwas länger und meldete sich ebenfalls offensiv an (11., vorbei). Nach etwas mehr als einer Viertelstunde das erwartete Bild, die Gastgeber viel mit langen Bällen in der Spieleröffnung unterwegs, die Bären um spielerische Lösungen bemüht (17.). Nach einem Freistoß der Einheimischen aus vielversprechender Position, der knapp zu hoch geriet (18.), erfolgte durch T. Kretschmer (23., drüber) der vorerst letzte Abschluss für die Gäste, die sich immer tiefer in die eigene Hälfte drängen ließen. Der PSV wurde immer dominanter, trotzdem hatte sich die nun folgende neue Gemengelage nicht unbedingt angedeutet. Nachdem die Kugel von Bärentorwart K. Ramlow stark pariert wurde und der Nachschuss am Pfosten hängenblieb, durften sich die PSVer ein drittes Mal versuchen und prompt lag der Ball im Tor zum 1:0 für die Gastgeber (27.). Die Hausherren setzten umgehend nach, die Bären wirkten wie paralysiert und nachdem erneut K. Ramlow den Schuss abwehren konnte, ging der 2. Ball wieder nach Zehlendorf, es hieß dann nach einem Abstauber 0:2 aus Sicht der Gäste(32.). Die Rumpfelf der Grün-Weißen offenbarte zu diesem Zeitpunkt große Lücken im Defensivverbund und produzierte ungewohnt viele Fehler im Spielaufbau. Fehlende Automatismen in allen Mannschaftsteilen verursacht durch notgedrungene Umstellungen begünstigten diesen negativen Spielverlauf aus Sicht der Bären, die noch Glück hatten, als der PSV kurz vor der Pause die Latte traf und die wohl endgültige Entscheidung vertagt wurde (40.).

 

Mit Beginn der 2. Halbzeit ein anderes Gesicht der Bären, die deutlich griffiger wirkten als in Durchgang 1 und die eigenen Fehler reduzieren konnten, auch weil die Zehlendorfer sich nun zurückzogen und scheinbar in den Verwaltungsmodus schalteten, sich aber weiterhin sehr stabil in der Defensive präsentierten. In der Folgezeit plätscherte das Spiel vor sich hin, bei beiden Teams ging nach vorne nur sehr wenig (66.). Umso überraschender der Anschlusstreffer für die Gäste, der eingewechselte B. Scholze scheiterte im Strafraum zunächst am Keeper der Gastgeber, schaltete aber beim Abpraller am schnellsten und stellte aus nicht ganz einfacher Position per Jokertor auf 2:1 (71.). Unverhofft waren die Bären wieder mittendrin in einem Spiel, das schon verloren schien gegen müde werdende Gastgeber, die es im ersten Durchgang verpasst hatten, den Deckel drauf zu machen und jetzt auch nicht mehr die Dominanz wie vor der Pause ausstrahlten. Die Partie schien doch nochmal zu kippen, einziges, aber entscheidendes Faustpfand war Ihre sichere Viererkette, die außer 2 Ecken für die Bären, die für ein kurzes Chaos im Strafraum sorgten, nicht Zählbares mehr zuließ. Nach einer 5-minütigen Nachspielzeit war Schluss.

 

Aufgrund einer starken 1. Halbzeit ein verdienter Sieg des PSV Zehlendorf über die Bären, die sich in der 2.Halbzeit steigern konnten und zumindest phasenweise gut dagegenhielten.Eine unglaublich lange Verletztenliste macht es zur Zeit sehr schwer, eine wettbewerbsfähige Mannschaft auf den Rasen zu schicken und Automatismen einzustudieren. Momentan gilt es, den Anschluss nach oben zu halten, bis die Lage sich entspannt.

 

Am nächsten Sonntag stellt sich der Tabellendritte FSV Germendorf in Bärenklau vor.

Dirk Kautz


Bilder vom Spiel

Erste gewinnt Nachholespiel gegen Eintracht Wandlitz II

Nachholspiel vom 3. Spieltag Kreisliga West OHV/BAR,

SG Grün-Weiß Bärenklau I - FV Eintracht Wandlitz II 5:1(3:1).


3. Sieg in Folge, Bären bauen Erfolgsserie aus und klettern auf Platz 3:
Am Pokalwochenende stand das Nachholspiel vom 3. Spieltag gegen die Zweitvertretung von Eintracht Wandlitz an.Vorsicht war geboten,denn die Barnimer hatten den hochgehandelten Löwenberger SV mit 3:2 besiegt. Die Bären mussten erneut verletzungs-und urlaubsbedingt auf wichtige Akteure verzichten. Dennoch gelang es dem Trainerteam wieder, eine willensstarke und engagierte Elf auf den Rasen zu schicken, die sofort durch hohes Pressing den Gegner tief in die eigene Hälfte drückte. Folgerichtig ließen die ersten Abschlüsse nicht lange auf sich warten (3., M . Heyer, drüber/5., D. Krevs, gehalten).Die Gäste, zu diesem Zeitpunkt offensiv noch gar nicht in Erscheinung getreten, erhielten dann einen Freistoß in der Mitte der Hälfte der Bären in einer eigentlich torungefährlichen Position zugesprochen. Doch der als Flanke getretene Ball wurde immer länger und senkte sich als Bogenlampe zum Entsetzen der Gastgeber ins obere rechte Eck zum 1:0 für die Eintracht (12.). Das die Bären aber Rückstand können, haben sie in dieser noch jungen Saison bereits mehrfach bewiesen und machten sofort wieder Druck. Nach einem Freistoß von D.Krevs (18., drüber) und einer Ecke von A. Boremski, die ein Durcheinander in der jetzt schon wackligen Defensive der Wandlitzer verursachte, rutschte die Kugel zu M. Heyer durch, der im Strafraum stehend, gedankenschnell recht unorthodox mit der Pike schnell auf 1:1 stellte (20.). Fast hätten die Bären umgehend per Doppelschlag nachgelegt, aber nach einen glänzenden Zuspiel von M. Heyer zielte D. Krevs im Strafraum stehend knapp zu hoch (21.). Zu diesem relativ frühen Zeitpunkt war bereits klar, dass wieder ein Geduldsspiel drohte, da die Barnimer sich weit zurückzogen und offensiv so gut wie keine Akzente setzten (25.). Die Pressinglinie der Grün-Weißen agierte weiter sehr hoch, was zur Folge hatte, dass die Gäste größte Mühe in der Spieleröffnung hatten. Die Unsicherheit bei jedem Paß war förmlich greifbar, keiner wollte wirklich die Kugel haben. Die Gäste sorgten auch dann höchstselbst für die Führung der Hausherren, als nach einem Rückpaß dem genau vor und nicht seitlich vor dem Tor stehenden Gästegoalie das Spielgerät unter der Sohle durchrutschte und ins Tor trudelte, alle Rettungsversuche kamen zu spät und die Bären hatten das Spiel schnell gedreht zum 2:1 (28.). Nach nicht einmal 30 Minuten konnte man konstatieren, das zumindest die Zuschauer durch zwei nicht alltägliche Tore bestens unterhalten wurden. Dieses Tor und damit der Rückstand machte die Barnimer aber nicht wirklich sicherer und schon gar nicht mutiger, währenddessen die Bären sich weitere gute Chancen erspielten (35./36., R. Kaubek, vorbei und gehalten/37., D. Krevs, vorbei), sich aber die Gemengelage wieder in Richtung Chancenwucher zu entwickeln drohte. Die Bären, klar spielbestimmend, leisteten sich immer mal wieder kleinere Ungenauigkeiten im Paßspiel, auch eine gewisse Hektik im Spielaufbau war spürbar. Da die Gäste aber offensiv so gut wie nichts anboten, fiel das kaum ins Gewicht. Im Gegenteil, nach einer Ecke von A. Boremski, die flach an Freund und Feind durch den Fünfmeterraum rauschte, sagte der am 2. Pfosten stehende D. Krevs Danke und erhöhte mühelos noch vor der Pause auf 3:1 (45.+1).Kurze Zeit später ging es in die Pause (45.+2).

 

In Durchgang 2 sofort das gleiche Bild, die Bären erhöhten punktuell die Schlagzahl, während die Gäste gar nicht anders konnten, als sich zurückzuziehen. Noch aber zielten die Bären wieder zu ungenau (48., T. Kretschmer, vorbei/53., I. Cinar, vorbei), die kurz danach ihren Kapitän D. Lehmann nach einer im  1. Durchgang erlittenen Verletzung verloren (59.). Gute Besserung!!! Der Einbahnstraßenfußball und die Wandlitzer Fehler ging aber im gleichen Tempo weiter, I. Cinar bekam die Kugel von einem Wandlitzer Verteidiger maßgerecht mit dem Kopf aufgelegt und stellte ebenfalls per Kopf aus kurzer Entfernung auf 4:1 (61.). Nach etwas mehr als einer Stunde war der Deckel also drauf, auch weil die Gäste sich weiterhin nicht aus ihrem Schneckenhaus trauten und sich in der gesamten (!) 2. Hälfte lediglich eine Halbchance erarbeiten (56., drüber). Die Hausherren unvermindert im Vorwärtsgang, ließen aber wieder mal Gnade vor Recht ergehen (63./67., I. Cinar, gehalten/71., M. Eckert, drüber). Zu diesem Zeitpunkt hätte es bereits böse aussehen können für die Eintracht, die ausschließlich mit Defensivarbeit beschäftigt war, aber es noch nicht überstanden hatte. Die Bären hatten noch nicht fertig, R. Kaubek traf das Außennetz (81.) und der eingewechselte B. Scholze zielte (noch) zu hoch. Denn nach einer feinen Vorarbeit von M. Eckert, der den Verteidiger gekonnt aussteigen ließ und die Übersicht behielt, bediente er auch noch den eingewechselten Youngster B. Scholze,der per Flachschuß in die lange Ecke auf 5:1 erhöhte (84.). Die Gäste sehnten schon lange den Abpfiff herbei, auch weil B. Scholze fast noch den Doppelpack geschnürt hätte (89., gehalten). Kurz darauf erlöste der Unparteiische die wankende Eintracht (90.+1).


Ein auch in dieser Höhe vollkommen verdienter Sieg der Einheimischen,die trotz aller Widrigkeiten plus dem frühen und in der Entstehung unglücklichen Rückstand jederzeit Herr der Lage waren und sich mit dem 3. Sieg in Folge und dem Sprung auf Platz 3 belohnten.


Am nächsten Samstag geht es zum unbequemen Auswärtsspiel beim PSV Zehlendorf, dort gilt es, den dritten Platz zumindest zu verteidigen.

Dirk Kautz

 

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