Serie hält-Nun 15 Spiele ungeschlagen

28.Spieltag Kreisliga West OHV/BAR 

SG Grün-Weiß Bärenklau-SV Mühlenbeck 47  4:1 (2:1)

Allerletzte Chance genutzt, ersatzgeschwächte Bären ringen Pokalfinalist Mühlenbeck nieder:

Die seit 14(!) Spielen unbesiegten Bären empfingen am Sonntag den Tabellennachbarn aus Mühlenbeck, ausgerechnet in diesem "Do or Die"-Spiel mussten die Gastgeber verletzungsbedingt auf einige wichtige Stammkräfte verzichten.  Nachdem dem späten Punktverlust vor 2 Wochen im Topspiel gegen den Löwenberger SV waren die Aufstiegshoffnungen der Bären auf ein Minimum geschrumpft, auch der ausgedünnte Kader für das heutige Spiel gab 

eigentlich nur wenig Hoffnung auf den so dringend benötigten Dreier. Doch es kam alles ganz anders, als es wohl die kühnsten Optimisten erwartet hatten, doch der Reihe nach. 

Die Gäste aus dem Mühlenbecker Land konnten nach den Ergebnissen vom Samstag mit einem Sieg in Bärenklau auf den zweiten direkten Aufstiegsplatz springen. Die Viererkette der Grünweißen sortierte sich zum Start etwas tiefer ein und 

wollte gegen erwartet stürmische Gäste erstmal stabil stehen und setzte auf schnelle Umschaltaktionen, um punktuell

offensive Nadelstiche zu setzen. Vom Anpfiff weg agierten die Mühlenbecker mit einer hohen und aggressiv anlaufenden Pressinglinie, die die Bären im Laufe des Spiels immer wieder zu langen Bällen zwangen. Trotzdem hatten die Bären den 

ersten nennenswerten Abschluss zu verzeichnen (6.,S.Wolff, gehalten). Die Viererkette der Mühlenbecker dagegen stand sehr hoch kurz hinter der Mittellinie. Ein riskant taktisches Manöver der Gäste, die dadurch anfällig für schnelle Konter waren, auch weil die beiden Außenverteidiger nicht wirklich sicher wirkten.

Als die Bären sich bis in die gefährliche Zone kombinierten, zog D. Lehmann aus gut 18m zentral (einfach mal ab, die Kugel wurde wohl noch abgefälscht und schlug unhaltbar halbhoch im rechten Eck zum 1:0 ein (7.). Ein perfekter Start also, aber der Gast , wie immer sehr dynamisch und körperlich agierend, antwortete fast postwendend (11.,Pfosten).  Es sollte der erste von mehreren Aluminiumtreffern auf beiden Seiten sein. Die Gäste stellten mit der nächsten Offensivaktion 

wieder auf Anfang, nach einem langen Pass hob Mühlenbecks Toptorjäger J. Zwarg den Ball über den herauseilenden 

K. Ramlow gekonnt hinweg ins Tor, es stand 1:1 (16.). Die Bären schüttelten sich kurz, von Wirkungstreffer keine Spur, mit

einem langen Ball auf rechts wurde P.L. Bonnie auf die Reise geschickt, der den Ball stark behauptete und von der Tor-

auslinie ins Zentrum passte, dort wurde der einschussbereite D. Lehmann von den Beinen geholt, der Referee gab nach 

kurzem Zögern und Abwarten der Situation völlig zurecht Elfmeter für die Grünweißen. S. Wolff übernahm Verantwor-

tung und brachte Grün-Weiß schnell wieder mit 2:1  in Führung  (21.). Ein Wirkungstreffer für die Gäste, die einen solchen Spielfilm sicher nicht erwartet hatten und einen Moment brauchten,sich zu sortieren, im Gegensatz zu den Bären, die mit jeder gelungenen Aktion selbstbewusster wurden und sich mehr und mehr aus ihrer Deckung wagten, zwei Abschlüsse konnten auf der Habenseite verbucht werden (27., A. Boremski, drüber und 32., L. Neuenkirchen, gehalten). Offensiv war nicht wirklich viel zu sehen bei den sonst so offensivstarken Gästen, die Bären ließen schlichtweg nichts zu und agierten taktisch äußerst diszipliniert.

Folgerichtig gab es die nächste Offensivaktion vor dem Gehäuse der Gäste, P.L. Bonnie zielte in dieser Aktion noch zu un-

genau (35.,vorbei), hatte aber dann aber Pech, als er erneut auf die Reise geschickt wurde und das Spielgerät an den linken Pfosten setzte (35.). Glück also für den Tabellendritten, dem damit ein 2-Tore Rückstand zur Halbzeit bei sommerlichen Temperaturen und vor stattlicher Zuschauerkulisse erspart blieb. Für die Gäste konnten bis zur Halbzeit keine weiteren nennenswerten Abschlüsse auf der Habenseite verbucht werden. Die sicht- und hörbare Unzufriedenheit der Gäste wurde vom gut leitenden Referee noch zweimal mit dem gelben Karton "belohnt" (44.). Kurz danach ging es mit einer überraschenden, aber keineswegs unverdienten 2:1 Führung in die Halbzeit.

Mit Beginn der 2.Halbzeit präsentierten sich die Gäste deutlich präsenter, so ließen die ersten Abschlüsse nicht lange auf

sich warten (50.,vorbei/52.,drüber und 55.,gehalten).  Mühlenbeck hatte nun den Fuß eindeutig auf dem Gaspedal und erhöhte signifikant den Druck, trotzdem hatten die Bären nach einem erneuten Durcheinander in der Gästedefensive fast das 3:1 erzielt, P.L. Bonnie traf zum 2. Mal das Aluminium (56., Latte). So blieb es beim hauchzarten 2:1 für die Bären, die immer tiefer in die eigene Hälfte gedrückt wurden, die Luft wurde dünner und die Chancen für Mühlenbecker immer grösser und ergossen sich fast im Minutentakt über die Bären (58.,drüber/62.,Latte/68.,Pfosten). Aber das Glück und ein

überragender K. Ramlow im Bärengehäuse ließen die Mühlenbecker verzweifeln . Dreimal hielt er aus Nahdistanz (71.),

als die Bären das Spielgerät nicht geklärt bekamen, zeitweise spielten sich unglaubliche Szenen vor dem Bärenkäfig ab.

Den Gästen lief so langsam die Zeit davon , auch weil selbst Toptorjäger J. Zwarg die Nerven versagten (72.,drüber). 

Es ging nur noch in eine Richtung, die Bären verteidigten leidenschaftlich ihr Tor, der so wichtige Dreier rückte immer näher, während die Mühlenbecker immer hektischer wurden. P. Weidner und D. Krevs kamen für die völlig ausgepumpten M.Cinar und A. Boremski (76.).  Auch die Gäste wechselten nochmal, der kurz zuvor verwarnte A. Hameister verließ gelbrotgefährdet für M. Dunkel den Rasen (79.), das Spiel war zu diesem Zeitpunkt längst auf der Zielgeraden, der Druck war enorm, Entlastung: Fehlanzeige. Irgendwie versuchten sich die Einheimischen über die Ziellinie zu retten, von konstruktiven Spiel nach vorne konnte schon lange keine Rede mehr sein. Trotz einiger Standards in Tornähe schaffte es Mühlenbeck nicht, noch einmal gefährliche Abschlüsse zu generieren. Dann kam es, wie es so oft kommt, wenn ein Team 

"All in" geht, die Bären konnten sich für einen kurzen Moment aus dem Klammergriff befreien, S. Wolff legte muster-

gültig in den Lauf von D. Lehmann und der jagte das Leder aus gut 20m unter die Querlatte zum viel umjubelten 3:1 für die Bären (90.+2). Der Torwart war chancenlos. Die Partie war gelaufen, der Widerstand der Gäste gebrochen, für die

es dann noch bitterer wurde, der eingewechselte H. Haidari schlenzte die Kugel ins Eck zum 4:1 (90.+3). Unmittelbar 

danach war Schluss (90.+3). 

Ein sicherlich glücklicher, aber aufgrund der ersten Halbzeit keinesfalls unverdienter Sieg für die Gastgeber, die äußerst 

diszipliniert agierten und kämpferisch alles in die Waagschale warfen und dem aufgrund der personellen Gemengelage sicherlich als Favorit angereisten SV Mühlenbeck bis zum Schluss alles abverlangten und die Stirn boten. 

Damit öffnet sich doch noch einmal die Tür im Aufstiegsrennen für die Grünweißen, die am kommenden Samstag beim feststehenden Kreismeister Basdorf, der im Hinspiel 2:1 bezwungen wurde, antreten müssen, mit hoffentlich zahlreicher

Unterstützung des eigenen Anhangs. Gewinnen die Bären, könnte es am letzten Spieltag zu einem echten Showdown mit

Rot Weiß Flatow kommen.

 

Dirk Kautz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

film 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Remis im Topspiel

27.Spieltag Kreisliga West OHV/BAR

SG Grün-Weiß Bärenklau I-Löwenberger SV 2:2 (0:1)

Last Minute Ausgleich beendet wohl alle Aufstiegshoffnungen:

Die Bären empfingen am 27.Spieltag zum Topspiel den Tabellenzweiten Löwenberger SV. Diese hatten sich nach einer zwischenzeitlichen kurzen Schwächephase in der Rückrunde stabilisiert und in der Vorwoche einen wichtigen Dreier beim 3:2 Sieg gegen Mitkonkurrent SV Mühlenbeck 47 eingefahren.  Dementsprechend bissig präsentierten sich die Gäste aus dem Löwenberger Land, die vom Start weg sehr ballsicher wirkten und mit einer relativ hohen Pressinglinie agierten, was den Bären sichtbar nicht schmeckte.

Trotzdem hatten die Grün-Weißen den ersten Abschluss durch P.L. Bonnie (6.,vorbei),, im Gegenzug schoss L.Breitländer am Tor der Bären vorbei (7.). Nach einem Freistoß von M.Heyer (9.,gehalten) klingelte es sehr früh im Kasten der Gastgeber, die am heutigen Spieltag unbedingt einen Dreier einfahren mussten. Routinier S.Elor trat einen Freistoß und hob die Kugel auf den 2.Pfosten, es herrschte eine ungewohnte Unordnung in der Defensive und aus dem Gewühl heraus stellte N.Engel früh auf 1:0 für die Gäste (10.). Ein Wirkungstreffer für die seit 13 Spieltagen unbesiegten Bären, die in der Folgezeit fahrig und unsortiert wirkten, zudem immer noch ihre Linie suchten, auch  Abschlüsse von L.Neuenkirchen (20.,vorbei)  und M.Heyer (22.,vorbei)  konnten darüber nicht hinwegtäuschen.  Die Gäste kamen da schneller in gute Abschlusspositionen und hätten fast umgehend nachgelegt, J.Trupke rasierte mit seinen Schuss aufs lange Eck noch den Aussenpfosten (26.). Die von S.Elor gut organisierte Defensive machte es den Bären unglaublich schwer in gefährliche Abschlusspositionen zu kommen, zudem landeten zu viele zweite Bälle bei den Gästen, die auch den nächsten Abschluss für sich auf der Habenseite verbuchen konnten (39., F.Neye,drüber).  Nach einer flachen Eingabe von P.L. Bonnie brannte es kurzzeitig im Löwenberger Strafraum, als die Kugel von der Linie geschlagen wurde (43.).

Kurz danach ging es mit einer verdienten 1:0 Führung für die Gäste, die einfach wacher und zielstrebiger in der Offensive wirkten, in die Pause (45.+1). Im 2.Durchgang kamen die Einheimischen besser ins Spiel, ohne aber wirklich Torgefahr zu generieren gegen einen Gegner, der das Zentrum immer wieder klug zustellte und so gut wie nichts zuließ (61.). Es tat sich nichts wirklich Erwähnenswertes vor beiden Toren, die Bären gingen (noch) nicht "All in" und Löwenberg wartete mit seinen schnellen Außenspielern auf den wohl entscheidenen Konter.

Ein paar Zeigerumdrehungen später nahm die Partie dann urplötzlich an Fahrt auf und endete hochdramatisch, doch der Reihe nach. Zunächst schoss Abwehrmann J.Kain knapp vorbei (67.), nach einem Freistoß für die Gäste waren die Grünweißen mit Fortuna im Bunde (71.,knapp vorbei). So blieben die Bären im Spiel , nach einem Foul an D.Lehmann gab es Freistoß für die Gastgeber aus gut 20m in zentraler Position. J.Kain nahm sich der Sache an und zirkelte die Kugel gekonnt wie unnachahmlich in den linken Knick zum viel umjubelten 1:1 (72.). Gästetorwart A.Schwahn, nahezu beschäftigungslos, hatte überhaupt keine Abwehrmöglichkeit bei diesem Schuss. Nun waren die Bären plötzlich da, die Körpersprache änderte sich, das Spiel wurde hektischer, endlich sollte man meinen, wenn man die Bedeutung dieses Spiels betrachtete. In dieser Phase wirkten die Gäste das erste Mal ein wenig hektisch und verloren für einen Moment die Ordnung, zudem kassierten sie zwei schnell aufeinanderfolgende gelbe Karten vom gut amtierenden Referee, der angemessene persönliche Strafen verteilte und das Spiel jederzeit im Griff hatte.

Die Bären hatten das vielbeschworene Momentum auf ihre Seite gezogen und gingen nach starker Vorlage von T.Kretschmer auf D. Lehmann, der das Spielgerät wuchtig in die lange Ecke setzte, gar mit 2:1 in Führung (86.). Der so wichtige Dreier war zum Greifen nah, aber nach zwei aufeinanderfolgenden Ecken bekamen die Grünweißen den Ball nicht aus der Gefahrenzone und L.Breitländer stellte kurz vor Ultimo zum Leidwesen der Bären wieder auf pari (90.+3).

Kurz danach war Schluss (90.+4), ein Remis, was den Gästen deutlich mehr in die Karten spielt, für die Bären dürfte dieser eine Punkt zu wenig sein, um ganz vorne noch mitzumischen. Ein letztendlich leistungsgerechtes 2:2, die Bären wachten (zu) spät auf , um den eminent wichtigen Dreier einzufahren.

Am nächsten Wochenende ist aufgrund des Pokalendspiels Pause, danach kommt es zum nächsten Showdown, 

Pokalfinalist SV Mühlenbeck 47 gibt seine Visitenkarte in  Bärenklau ab. Zumindest als Zünglein an der Waage können sich die Bären in den letzten 3 Spielen betätigen. Ob wider Erwarten doch noch etwas mehr geht, wird sich zeigen.

 

Dirk Kautz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

3 Punkte in Fürstenberg

26.Spieltag Kreisliga West OHV/BAR

SV Fürstenberg - SG Grün-Weiß Bärenklau I 0:3 (0:0)

Arbeitssieg nach langem Geduldsspiel:

Am 26.Spieltag ging es auf die alljährlich lange Reise in die Wasserstadt Fürstenberg, gegen ein Team, was seit 

Monaten tief im Abstiegskampf steckt und daher jeden Punkt benötigt. 

Die Bären setzten zunächst taktisch auf ein 3-5-2, bei Bedarf sollte daraus gegen den Ball ein 5-3-2 werden, allzu große Offensivbemühungen wurden jedoch nicht erwartet, trotz einigen überraschenden Punktgewinnen der Wasserstädter insbesondere auf heimischem Geläuf.  Der Start lief wie geplant, getragen von dem Selbstbewusstsein der letzten Wochen, immerhin datiert die letzte Niederlage vom 13 (!) Spieltag beim turbulenten 3:4 in Mühlenbeck. Und so ließ die erste Chance nicht lange auf sich warten, M. Heyer prüfte mit einem Flatterball aus gut 20m den Keeper, der das Geschoss jedoch ganz stark über die Latte wischte (6.). Nach der sich anschließenden Ecke bot sich D. Krevs die nächste Gelegenheit, er zielte aber zu hoch (7.). Danach wurde es  richtig brenzlig im Bärenstrafraum, zweimal offenbarte die Dreier-, respektive Fünferkette Abstimmungsprobleme (15., drüber/18., gehalten).  Das Trainerteam stellte dann wieder auf die gewohnt sichere Viererkette um, es ergaben sich in der Folgezeit keine ernsthaften Torannäherungen mehr für die Gastgeber.

Die Grünweißen mussten dann früh wechseln , J. Petschelt kam für den angeschlagenen M. Eckert in die Partie (18.).

Im Verlauf der ersten Halbzeit kamen die Bären dann zu einigen vielversprechenden Möglichkeiten, um standesgemäß in Führung zu gehen, zunächst köpfte J. Kain nach einer Ecke zu hoch (19.), kurz danach scheiterte D. Krevs im Strafraum am erneut stark reagierenden Goalie der Fürstenberger (22.). Das altbekannte Problem der Chancenverwertung trat wieder auf, die Fürstenberger wurden mit zunehmender Spieldauer mutiger, agierten aber oftmals zu durchsichtig, um sich dem Tor der Bären wirklich ernsthaft zu nähern. L. Neuenkirchen probierte es, zielte jedoch mit seinem starken linken Fuß ebenfalls zu hoch (29.). Ungeduld schlich sich sein, es gab einige technische Fehler im Spielaufbau, zudem wirkte das Spiel oftmals zu statisch und das Spiel über die Außen wurde nicht immer konsequent durchgezogen. So war es schwer, Lücken im Defensivverbund der Einheimischen zu finden, die es im Rahmen Ihrer Möglichkeiten ordentlich machten.

Trotzdem ergaben sich immer wieder gute Einschussmöglichkeiten für die Grünweißen, L. Neuenkirchen mit einem Freistoß (36., gehalten), P. L. Bonnie (37., gehalten) , S. Wolff (42., drüber)  und M. Heyer (44.,vorbei)  verpassten es, das die Bären mit der längst überfälligen Führung in die Halbzeit gehen konnten. Offensiv kam von den Gastgebern so gut wie nichts. Es ging im 2. Durchgang dann zunächst wie gewohnt weiter, D. Krevs scheiterte aus Nahdistanz (48.), allein dem Torwart der Wasserstädter und dem zeitweiligem Unvermögen war es zu verdanken, das die Fürstenberger noch im Spiel waren.  Doch die Chancen für die Bären wurden weniger, ebenso die verbliebene Spielzeit, ein Kopfball von S. Wolff (58.,drüber) nach einer Ecke war noch die bis dato erwähnenswerteste Offensivaktion im 2.Durchgang. Der zuletzt fehlende L.Gerigk kam für D. Krevs ins Spiel (68.), um den Druck nochmal zu erhöhen, es drohte wieder einmal ein unnötiger, wie wohl entscheidener Punktverlust im Kampf um die vordersten Plätze. 

Das Spiel war längst auf die Zielgerade eingebogen, als M. Heyer das Spielgerät von links gekonnt halbhoch ins Zentrum schaufelte und der mitgelaufene S.Wolff technisch hochwertig mit seinem linken Fuß die Kugel volley zum umjubelten 1:0 für die Bären ins Tor bugsierte (79.). Ein durchaus anspruchsvoller Treffer, wenn man die vorher vergebenen Chancen dazu in Relation stellt. Aber wie auch immer, die Bären lagen spät, aber immer noch rechtzeitig vorne.  Das Spiel wurde sofort lebendiger, auch weil die Fürstenberger jetzt ihre Wagenburgmentalität aufgeben mussten und den Gästen  so die nächsten Chancen eröffneten. R. Kaubek scheiterte am besten Fürstenberger (84., gehalten), die Einheimischen offensiv bemüht, aber auch heute ließ das Defensivbollwerk um Abwehrchef J.Kain nichts anbrennen und hielt wieder mal die "Null". Letzte, noch wirklich vorhandene Zweifel beseitigte R. Kaubek mit einem schönem Drehschuss ins kurze Eck zum 2:0 (90.+1), anschließend verschaffte er sich einen weiteren Scorerpunkt, als er für L.Gerigk auflegte, der noch den Keeper aussteigen ließ und per Jokertor auf 3:0 für die Grünweißen stellte (90.+2). Kurz danach war Schluss (90.+3).

Ein am Ende noch deutlicher Arbeitssieg für die Gäste, die sich durch viele, gut herausgespielte, teilweise hochkarätige, aber eben vergebene Torchancen das Leben immer wieder selber schwer machen. Die Defensive stand bis auf zwei Wackler in der Anfangsphase gewohnt sicher und ist immer noch die beste Ligaweit. Am nächsten Sonntag wird es ungleich schwerer, dann kommt mit dem Löwenberger SV der Tabellenzweite auf die heimische Anlage . Ein Sieg ist Pflicht, will man das Rennen um die vordersten Plätze nochmal richtig scharf machen.

 

Dirk Kautz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Remis gegen Kellerkind

25.Spieltag Kreisliga West OHV/BAR

SG Grün-Weiß Bärenklau I-BSC Fortuna Glienicke II 2:2 (2:2)

Trotz Rückstand, Unterzahl und Verstärkung aus der Landesliga:Bären erkämpfen verdientes Remis

Schon beim Warm machen war klar, das zwar Fortuna Glienicke II draufstand, aber mitnichten etwas mit der Mannschaft zu tun hatte, die auf dem vorletzten Tabellenplatz gegen den Abstieg strampelt. Die Zweitvertretung des Landesligisten hatte sich prominente Verstärkung ins Boot geholt, mind. 4 (!) Spieler aus dem Kader des Landesligazweiten, darunter Toptorjäger J. Hippe (25 Tore), einige Insider sprachen sogar von 7 Spielern der Ersten, standen auf dem Rasen. 

Von Chancengleichheit konnte keine Rede sein, eher von Wettbewerbsverzerrung, die Grünweißen gingen entsprechend topmotiviert in diese Partie und boten vom Start weg den Gästen aus der Bieselheide couragiert die Stirn, wohlwissend

um die eigene Stärke in den letzten Wochen.

Dennoch übernahm die Fortuna von Beginn an das Kommando gegen zunächst etwas tiefer als gewohnt stehende Bären, die getrost nach dem Motto "Safety first" anfingen. Die Fortunen generierten zwangsläufig den ersten erwähnenswerten Abschluss (J.Hippe, 6., vorbei). Es dauerte ein wenig, ehe sich die Bären aus Ihrer Deckung wagten (S. Wolff, 13., vorbei). Mit der schon zweiten Aktion klingelte es  im Gehäuse der Gäste, M. Heyer, im Zentrum der nicht 

immer sattelfest wirkenden Defensive der Gäste freigespielt, wurde nach der Ballannahme plump zu Fall gebracht und es gab vollkommen zurecht Elfmeter vom gut leitenden Referee. Nicht gerade ein Paradedisziplin, wurden doch die letzten 3(!) Elfmeter nicht verwandelt. J. Kain übernahm Verantwortung und zirkelte das Leder rechts oben zum 1:0 in den Knick (14.), die aber quasi im Gegenzug keinen Bestand mehr hatte, als eben dieser J. Hippe seine ganze Klasse ausspielte, von rechts in die Mitte zog und per trockenem Flachschuss ins Eck schnell auf 1:1 stellte (16.). Die Fortuna erhöhte weiter die Schlagzahl, wohlwissend um die Qualität die auf dem Rasen stand (Kopfball, 21., vorbei) und ging einige Zeigerumdrehungen später in Führung, als der zweite Topmann, T.Schilling, die Schwarzgelben mit 2:1 in Führung schoss (25.).

Das Spiel schien in die aus Bärenklauer Sicht befürchte Richtung einzubiegen, doch die Einheimischen schüttelten sich nur kurz, die Körpersprache stimmte, bei Bedarf wurden nun die Glienicker Angreifer gedoppelt. Man bot den Gästen von nun an so gut wie keine Räume mehr in der gefährlichen Zone an. Das hatte zur Folge, das sich die Szenerie mehr und  mehr ins Mittelfeld verlagerte, der Fortuna schmeckte die robuste, aber keinesfalls unfaire Zweikampfführung der Bären sichtbar nicht, es wurde zunehmend hitziger auf dem Rasen.

Offensivaktionen waren in diesen Minuten rar gesät, das Spiel nahm sich eine kurze Auszeit und passte sich den sommerlichen Temperaturen an. Trotzdem, mit zunehmender Spielzeit wagten sich die Bären aus ihrer Höhle, während die Gästen offensichtlich im Verwaltungsmodus in die Halbzeit kommen wollten. Die Bären nutzten sofort dieses kleine taktische Schlupfloch, P. L. Bonnie zielte noch zu ungenau (39., vorbei), der gleiche Spieler bediente dann mit einer flachen und scharfen Hereingabe von rechts den am zweiten Pfosten lauernden M. Heyer , der die Partie wieder pari auf 2.2 stellte (42.). 

Keineswegs unverdient, denn die Bären hatten sich mehr und mehr Spielanteile erarbeitet, während  sich die Gäste wohl schon auf ein anderes Szenario eingestellt hatten. Aber dafür boten sie schlichtweg zu wenig an. Die Bären kamen entschlossen und fokussiert aus der Kabine und waren auf dem Weg, das beste Heimspiel der Saison zu machen, auch weil D. Lehmann die nächste Gelegenheit hatte (48., vorbei) und die Kugel kurze Zeit später sogar im Tor der Gäste lag, die vermeintliche Führung fand jedoch keine Anerkennung, Schütze P. L. Bonnie soll der Ball bei der Annahme an die Hand gesprungen sein, aufzulösen war das im Nachgang jedoch nicht.  Mutig suchten die Bären weiter den Weg nach vorne, ohne aber defensiv ins Risiko zu gehen. Nur einmal wurde es einigermaßen brenzlig, als der sonst gut im Kollektiv aufgehobene J. Hippe das Außennetz traf (53.). Ansonsten gelang es den Gästen nicht, den Bären ihr Spiel aufzuzwingen.

Im Gegenteil, die Bären verteidigten weiterhin konsequent und hielten die Fortuna so weitestgehend aus der gefährlichen Zone fern, zudem blieb es weiter hitzig und knackig in den Zweikämpfen,  der Coach der Fortuna erhielt dann wegen fortwährenden Reklamierens zurecht und längst überfällig die gelbe Karte (75.). Der in der Halbzeit für den verletzten K. Ramlow eingewechselte P. Lehnhardt blieb nahezu ohne ernsthafte Prüfung im 2. Durchgang.  Der Goalie der Gäste musste das Glück bemühen, als P.L. Bonnie knapp am langen Eck vorbeischoss (63.). Das Spiel bog auf die Zielgerade ein, ohne das die Gäste den Schalter umlegten, geschweige denn das Tempo verschärften, auch nicht. als M.Heyer von Wadenkrämpfen geplagt, nicht mehr weitermachen konnte (85.)  und aufgrund des ausgeschöpften Wechselkontingents nicht mehr wechseln durfte.

Für die leidenschaftlich fightenden Gastgeber öffnete sich dann kurz vor Ultimo dann plötzlich noch die Tür zum Sieg, als zunächst D. Lehmann am Keeper scheiterte und P. Weidner im Nachschuss zu hoch zielte (89:). So blieb es bei einem insgesamt leistungsgerechten Remis, was durchaus als Erfolg zu werten ist, wenn man die Gemengelage vor dem Spiel und den personell aufgerüsteten Gegner betrachtet. Was der Punkt am Ende wert ist, werden die kommenden Spiele zeigen.

Am nächsten Samstag geht es auf den weiten Weg in die Wasserstadt Fürstenberg, das nächste Team , was tief im Abstiegskampf steckt. Ein Dreier ist Pflicht, denn in den letzten 4 Spielen geht es gegen die direkte Konkurrenz, davon dreimal auf der heimischen Anlage.

 

Dirk Kautz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auswärtsieg beim FSV Germendorf

24. Spieltag Kreisliga West OHV/BAR

FSV Germendorf I - SG Grün-Weiß Bärenklau I 0:5 (0:2)

 

Blitzstart beschert Kantersieg: Am 25. Spieltag ging die Reise für die Bären zum Ortsnachbarn nach Germendorf, immerhin seit August des letzten Jahres zu Hause unbesiegt.

 

Nach einer guten Trainingswoche gingen die Bären optimistisch in diese richtungsweisende Partie. Und dieser Eindruck wurde prompt bestätigt, nach einem herrlichen Steckpaß von S. Wolff durch die Schnittstelle der noch unsortierten Defensive auf den startenden P. L. Bonnie, behielt dieser die Übersicht und lupfte die Kugel über den herausstürzenden M. Tomazic nach nicht einmal 30 Sekunden (!) ins Netz zum frühen 1:0 für die Bären. Auf schwer bespielbarem Geläuf versuchten es die Bären trotzdem immer wieder spielerisch, während die Hausherren ausschließlich auf lange Bälle setzten. Die Bären übernahmen, begünstigt durch den Blitzstart, die Spielkontrolle und gaben sie während der gesamten 90 Minuten nicht mehr ab. Ein Abschluss von T. Held (6., vorbei) war allenfalls ein sporadisches offensives Lebenszeichen der überraschend unkreativ wirkenden Germendorfer, während die Gäste die Kugel gut in den Reihen laufen ließen und zudem ständig den Weg nach vorne suchten. Folgerichtig gab es einige Abschlüsse in Tornähe (9., M. Heyer, gehalten/ 15., L. Neuenkirchen, gehalten/ 15., T. Püchner, vorbei), Germendorf präsentierte sich zu diesem Zeitpunkt nahezu vogelwild in der Defensive, ein zweiter Treffer schien nur eine Frage der Zeit, nur ein zunächst glänzend aufgelegter M. Tomazic im Germendorfer Tor hielt seine Farben im Spiel (J. Kain, 17., gehalten). Nach gut 20 Minuten ebbte der Druck, auch aufgrund der sommerlichen Temperaturen etwas ab,ohne aber das die Einheimischen besser ins Spiel fanden. Im Gegenteil, die nächsten Abschlüsse ließen nicht lange auf sich warten (S. Wolff, 31. und 37., jeweils gehalten). So blieb die Tür für die taumelnden Gastgeber, zumindest theoretisch, einen Spalt breit offen. Umso tragischer dann, als der dato beste  Germendorfer, Goalie M. Tomazic, einen langen Ball von T. Püchner unterlief und der nachsetzende D. Lehmann die Kugel ins verwaiste Gehäuse zum längst überfälligen 2:0 einschob (44.). Mit einem hochverdienten 2:0 ging es in die Halbzeit,  die von einer Verlegenheit in die nächste stolpernden Gastgeber waren damit noch bestens bedient.

 

In Durchgang 2 ging es weiter mit Einbahnstraßenfußball (49., S. Wolff, gehalten). Als dann erneut S. Wolff aus gut 18 m abzog, versprang der Ball aufgrund der vielen Platzfehler so unglücklich wie unhaltbar ins lange Eck zum 3:0 (58.). Der Deckel war früh drauf, aber die Bären blieben weiter am Drücker, der FSV stand nun noch tiefer als ohnehin schon und war nur noch auf Schadensbegrenzung aus. Trotzdem konnte ein offensives Lebenszeichen durch T. Held (59., drüber), bezeichnenderweise durch einen Freistoß, auf der Habenseite notiert werden. Von etwas Zählbarem waren die Gastgeber jedoch weit entfernt. Im Gegenteil, nach einem Versuch von G. Tründelberg (61., vorbei) erhielt Keeper M. Tomazic wegen Zeitspiels (!) die gelbe Karte vom guten Referee (63.). Die Bären wechselten dann doppelt, P. Weidner und D. Krevs kamen für P. L. Bonnie und M. Eckert (68.). Kurze Zeit später schwächten sich die ohnehin schon unterlegenen Gastgeber selbst,als der eingewechselte C. Wetzel den durchgebrochenen G. Tründelberg kurz vor dem Strafraum von den Beinen holte, gab es völlig zurecht den roten Karton (70.). Der anschließende Freistoß verpuffte wirkungslos (71., drüber), ebenso ein Versuch von H. Fromm (74., vorbei). Besser machten es die Bären, nach einem feinem Paß von G. Tründelberg erhöhte D. Lehmann per Doppelpack auf 4:0 für die Gäste (76.), die aber noch immer nicht fertig hatten. Zunächst verschaffte T.Held Bärengoalie H. Handke seinen ersten (!) ernsthaften Arbeitsnachweis (80.). Allein, es sollte die letzte Offensivaktion der Germendorfer gewesen sein, es ging wieder in die bekannte Richtung, D. Krevs zielte nach einem gut vorgetragenen Angriff per Volley noch zu hoch (83.), kurz vor Ultimo stellte er aber per Jokertor auf 5:0 (89.). Kurze Zeit wurden die Gastgeber von einem für sie gebrauchten Tag endlich erlöst (90.+1).

 

Die Grün-Weißen lieferten das wohl bisher beste Auswärtsspiel in dieser Saison ab und ließen defensiv wieder so gut wie nichts anbrennen, Abschlüsse in der gefährlichen Zone gab es für die Heimelf nicht zu notieren. Trotz der schwierigen Bodenverhältnisse präsentierten sich die Bären sehr spielfreudig und waren jederzeit Herr der Lage gegen vollkommen überforderte Germendorfer, die sich überraschend einfallslos präsentierten. Die Grün-Weißen sind jetzt seit dem 13. Spieltag und auch in der gesamten Rückrunde als einziges Team noch unbesiegt und stehen völlig zurecht unter den Top 5 in vielversprechender Lauerstellung, zumal alle Topteams, bis auf Ligaprimus Basdorf, nach Bärenklau anreisen.


Am kommenden Sonntag geht es dann weiter mit dem Heimspiel gegen Fortuna Glienicke II.

Dirk Kautz

+++WERBUNG+++ Bitte unterstütze die Bären bei der REWE-Aktion "Scheine für Vereine"

Die SG Grün-Weiß Bärenklau nimmt auch dieses Jahr wieder an der REWE-Aktion "Scheine für Vereine" teil.

 

 

 

Wir würden uns daher freuen, wenn unsere Fan und Freunde uns beim Sammeln untersützen würden.

 

 

 

Wer einen Vereinsschein hat kann diesen mittels App oder online unter scheinefuervereine.rewe.de/verein/230737 unserem Verein (Sportgemeinschaft GW Bärenklau e.V.) zuordnen.

 

 

 

 

Der Verein bedankt sich bei jedem für seine Unterstützung!

 

Auswärtssieg in Grüneberg

20.Spieltag, Kreisliga West OHV/BAR,

TSG Fortuna Grüneberg - SG Grün-Weiß Bärenklau I 0:1 (0:1).


Dritter zu Null Sieg in Folge - Bären jetzt bestes Rückrundenteam, während die Konkurrenz Nerven zeigt: Die Bären gastierten am 20. Spieltag bei der TSG Fortuna Grüneberg, die die letzten 4 Spiele nicht verloren hatte und unter anderem mit einem 3:1 Sieg in Löwenberg aufhorchen ließen. Vorsicht war also geboten, auch weil die Fortuna mit 17-Tore Mann J. Barthel und dem neuverpflichteten P. Scholz (ehem. Falkenthal und Altlüdersdorf II aus der Landesklasse) über eine überdurchschnittlich gut besetzte Qualität in der Offensive für die Kreisliga verfügen. Zudem musste die Viererkette der Bären nach der schweren Verletzung von A. Kain (Gute Besserung!!) neu besetzt werden. Für Ihn rückte P. Weidner in die zuletzt unüberwindbar scheinende Defensivreihe um Schlagmann J. Kain. Die Bären begannen, wie die letzten Spiele auch schon, sehr konzentriert und übernahmen sofort die Spielkontrolle auf dem schwer bespielbarem, weil holprigem Geläuf. Die Fortuna wurde tief in die eigene Hälfte gedrängt, folgerichtig gab es schnell die ersten Abschlüsse für die Gäste (5., S. Wolff, geblockt und 6., R. Kaubek, geblockt), eine sich anschließende Ecke verpuffte (6.). Die Partie mit flottem Tempo, die Fortuna aber tat sich sichtbar schwer in gute Schußpositionen zu kommen, zudem musste Offensivmann N. Horst früh verletzt ausgewechselt werden (20.). Die Bären dagegen einen Tick zwingender und der deutlich besseren Spielanlage, hatten dann zwei Zeigerumdrehungen später Pech, das das vermeintliche 1:0 durch R. Kaubek wegen einer vermeintlichen Abseitsstellung keine Anerkennung fand (22.). Die Bären, optisch weiter überlegen, hielten die starke Offensive der Fortuna weitestgehend vom eigenen Gehäuse fern, nur einmal wurde es brenzlig, als Toptorjäger J. Barthel zum Abschluss kam und Bärengoalie K. Ramlow, der stark reagierte, prompt seinen ersten Arbeitsnachweis verschaffte (37.). Die Partie plätscherte mit mal mehr, mal weniger Zweikämpfen der Halbzeit entgegen, als es doch noch etwas Zählbares auf der Anzeigetafel gab. Nach einem Freistoß von rechts aus dem Halbfeld aus gut 30 m landete das Spielgerät irgendwie auf dem Kopf von M. Heyer, der gedankenschnell den zu weit vor dem Tor stehendem Torwart per Bogenlampe überwand und auf 1:0 für die Gäste stellte (44.). Keinesfalls unverdient, aber zumindest überraschend zu diesem Zeitpunkt ging es mit einer knappen Führung kurze Zeit später in die Halbzeit (45.+2).

 

In der 2. Halbzeit das gleiche Bild, die Bären verteidigten konsequent am Mann und ließen in Tornähe so gut wie nichts zu. Die Einheimischen wirkten zusehends ratlos und versuchten Standards in Tornähe zu generieren. Der erste Abschluss in der 2. Halbzeit gehörte trotzdem den Grün-Weißen (55., S. Wolff, gehalten). Kleinere NIckligkeiten schlichen sich mehr und mehr ein, der umsichtig leitende Referee T. Schwarz aber sanktionierte diese mit angemessenen persönlichen Strafen auf beiden Seiten. Die Fortuna in der 2.Halbzeit bis dato noch ohne (!) nennenswerten Torabschluß in dieser Phase der Partie, die sich  langsam aber sicher der entscheidenden Phase näherte, als es wieder mal S. Wolff probierte, aber zu ungenau zielte (66., drüber). Bezeichnenderweise nach einer Ecke kam Grüneberg zum ersten Abschluss (71., vorbei). Die Bären, in Erwartung einer Schlußoffensive der Gastgeber, taten nicht mehr als nötig und hielten die Gastgeber gekonnt vom eigenen Tor weg, weil diesen schlichtweg nichts einfiel, um das Bollwerk zu knacken. Auf der anderen Seite fast die Entscheidung, als nach einer herrlichen Flanke von T. Kretschmer der eingelaufene S. Wolff mit dem Kopf knapp zu hoch zielte (77.). So blieb es eben beim nur denkbar knappen 1:0 für die Bären, was sich ein paar Minuten später beinahe bitter gerächt hätte. Natürlich nach einem Standard brannte es zum ersten und einzigem Mal lichterloh im Strafraum der Gäste, den Freistoß konnte K. Ramlow noch stark aus dem Eck fischen, beim anschließenden Nachschuss war der Fußballgott auf Seiten der Gäste,denn der Angreifer brachte das Kunststück fertig, aus kürzester Distanz die Kugel über (!) das quasi leere Tor zu schaufeln (82.). Es war die beste und letzte Chance für die Fortuna am heutigen Tag, der es heute schlichtweg an Kreativität mangelte, um die heute im Kollektiv seht stark und diszipliniert verteidigenden Gäste dauerhaft in Bedrängnis zu bringen, die einen eminent wichtigen Dreier landeten, während die Konkurrenz im Aufstiegsrennen fast ausnahmslos strauchelte.

 

Mit diesem Sieg sind die Grün-Weißen jetzt das beste Rückrundenteam mit 13 von 15 möglichen Zählern bei 10:1 Toren. Selbstredend stellt  der neue Tabellenvierte auch die ligaweit beste Defensive bei 19 Gegentreffern in 20 Spielen. Folgerichtig erhöhen die Bären weiterhin signifikant den Druck auf die Konkurrenz, die bis auf Rot-Weiß Flatow alle Nerven zeigten und Punkte liegenließen. Am kommenden Sonntag geht es zu Hause gegen den SC Oberhavel Velten II.

Dirk Kautz

Ältere Blog-Artikel

...hier geht es zum Blog-Archiv!