Punkteteilung gegen Grüneberg

5. Spieltag Kreisliga West OHV BAR, SG Grün-Weiß Bärenklau I - TSG Fortuna Grüneberg I 1:1(0:0).

Ersatzgeschwächten Bären gelingt Lucky Punch in der Nachspielzeit:

Am 5. Spieltag empfingen die Grün-Weißen die Gäste aus Grüneberg. Nahezu eine komplette Elf fehlte den Bären aufgrund von Verletzungen oder Sperren, das Trainerteam war also in allen Mannschaftsteilen gezwungen, Veränderungen vorzunehmen. Die Gäste waren von Beginn an auf Betriebstemperatur und versuchten die Bären mit hohem, aggressiven Pressing zu Fehlern, bzw.langen Bällen zu zwingen. Es dauerte auch einige Minuten, bis die Bären sich einigermaßen sortiert hatten und präsenter wurden.Folgerichtig ließ die erste Chance nicht lange auf sich warten, als M. Eckert sich auf der rechten Seite gut durchtankte, plötzlich frei vor dem Gästegoalie stand, aber zu zentral abschloss (10./gehalten). Quasi im Gegenzug verhinderte Bärenkeeper K. Hinze mit einer starken Flugeinlage  nach einem Kopfball und einer Ecke den frühen Einschlag im Bärenkäfig (11.). In der Folgezeit verflachte die Partie zusehends, die Fortunen mit etwas mehr Ballbesitz und Druck in Richtung Tor, ohne jedoch wirklich gefährliche Abschlüsse zu generieren. Viele technische Fehler auf beiden Seiten hemmten das Spiel, welches sich in dieser Phase zwischen den Strafräumen einpendelte. Nachdem die Bären erneut früh Verletzungspech hatten (D. Wallendorf kam für S. Dietrich/24.), meldete sich die Fortuna wieder offensiv zu Wort (27./drüber). Jetzt wurde es auch etwas lebendiger, I. Cinar prüfte zweimal den Gästetorwart (29./40.). Trotz zweier Abschlüsse der Gäste (42./44., jeweils vorbei) entwickelte sich ein Spiel auf eher überschaubaren spielerischen Niveau mit jedoch hohem kämpferischen Einsatz, das folgerichtig torlos in die Pause ging (45.+1).

 

Auch in Durchgang 2 die Partie weiterhin sehr zerfahren, viele kleine Fouls störten den Spielfluss merklich, ein Abnutzungskampf war die logische Folge. Erst nach etwas mehr als einer Stunde erweckte J. Petschelt wieder die Lebensgeister (64./drüber). Kurze Zeit später brannte es aber lichterloh im Strafraum der Gäste, als erneut I. Cinar sich durchsetzte und die Kugel denkbar knapp am langen Pfosten vorbeisetzte (66.). Es war die bis dato beste Chance der Hausherren in diesem Spiel. Die Partie nahm weiter an Fahrt auf, ohne jedoch an spielerischer Qualität zu gewinnen. Trotz des Versuchs von A. Boremski (69./gehalten) und der Fortuna  (69./vorbei) hatte man eher den Eindruck, es entwickle sich ein typisches 0:0 Spiel. Beide Teams scheuten das letzte Risiko. Kurze Zeit später dann doch Aufregung, als die Bären endlich mal schnell und schnörkellos umschalteten und der Ball im Tor der Fortuna lag, Schütze I. Cinar stand beim Schuss aber wohl knapp im Abseits (78.). In einer Phase, in der sich eher ein Nichtangriffspakt beider Teams andeutete, entwickelte sich plötzlich eine Dramatik, die nichts für schwache Nerven war. Nach einem Ballverlust am gegnerischen Strafraum ließen sich die Bären auf heimischen Geläuf auskontern,der Angreifer der Gäste konnte im Strafraum nur noch regelwidrig am Schuss gehindert werden.Dem Unparteiischen blieb nichts anderes übrig, als auf den Punkt zu zeigen. Der Schütze blieb cool und versenkte kurz vor Ultimo zum 0:1 (88.). Quasi auf der Zielgeraden des Spiels veränderte sich also die Gemengelage schlagartig, die ersatzgeschwächten Grün-Weißen hatten keine andere Wahl und gingen "All in". Urplötzlich war auch Hektik im Spiel. Nachdem ein Freistoß in Tornähe noch wirkungslos verpuffte (90.+3) bekamen die sich aufbäumenden Bären einen weiteren, letzten Freistoß zugesprochen, diesmal in Höhe der Eckfahne. Der Schiedsrichter hatte bereits unmißverständlich angedeutet, das dies die letzte Aktion des Spiels sein werde. Nahezu alle Akteure befanden sich jetzt im Strafraum der Gäste, als der von A. Boremski diesmal perfekt getretene Freistoß in den Fünfmeterraum segelte und der am 2. Pfosten stehende Kapitän D. Lehmann den Ball zum viel umjubelten 1:1 Ausgleich über die Linie drückte (90.+7). Unmittelbar danach war Schluss.

 

Ein am Ende leistungsgerechtes Remis, mehr war für die stark ersatzgeschwächten Bären, die zumindest kämpferisch überzeugten, am heutigen Tag einfach nicht drin. Es war auf jeden Fall ein Punkt für die Moral, der vielleicht auch den ein oder anderen Knoten im Spiel der Bären lösen sollte. Am nächsten Samstag geht es weiter, diesmal bei der Zweitvertretung des SC Oberhavel Velten.

Dirk Kautz

Niederlage im Derby gegen des SV Oberkrämer II für unsere Erste

4.Spieltag - Kreisliga West OHV/BAR: 1. SV Oberkrämer 11 II gegen SG Grün-Weiß Bärenklau I 2:0 (0:0).

 

Bären verlieren intensives  Derby:
Am 4. Spieltag kam es zum mit Spannung erwarteten Derby beim nur einen Steinwurf entfernten 1. SV Oberkrämer 11 II. Aufgrund des Tabellenstandes gingen die Bären durchaus favorisiert in diese Begegnung, die es insbesondere in der 2. Halbzeit in sich hatte, doch der Reihe nach.

 

Die Bären kamen gegen zunächst tiefstehende Gastgeber gut in die Partie und hatten schnell einen verheißungsvollen Abschluss, als L. Gerigk sich stark die Kugel eroberte und das Außennetz traf (9.). Aber auch der Außenseiter versteckte sich keineswegs, nach einer gelungenen Kombination reagierte Bärenschlußmann K. Ramlow aus kurzer Entfernung ganz stark und verhinderte das sichere 0:1(18.). Nach gut 20 Minuten wagte sich Oberkrämer mehr und mehr aus der Deckung. Die Bären operierten in diese Phase mit zuviel langen Bällen, aber auch das Paßspiel war ungewohnt fehlerhaft, die Außen wurden nur wenig einbezogen, dementsprechend musste eine Standardsituation für die nächste Chance der Bären herhalten. Nach einer Ecke von links auf den 11m-Punkt köpfte T. Püchner das Spielgerät knapp über das Gehäuse (27.). Nach einer Eckenserie für Oberkrämer, die allesamt wirkungslos verpufften, nahm die Partie endlich Fahrt auf. Zunächst setzte G.Tründelberg das Leder aus der Distanz knapp drüber (33.), dann hatten die Bären Glück, das beim vermeintlichen 1:0 für Oberkrämer der Schütze wohl knapp im Abseits stand (35.). Quasi  im Gegenzug musste eigentlich das 1:0 für die Gäste fallen, doch R. Kaubek scheiterte nach flacher Eingabe aus kurzer Entfernung (35.). Die Torszenen häuften sich, auch weil die Bären weiterhin gute Chancen hatten (39., S. Wolff gehalten/44., L. Gerigk  vorbei). Oberkrämer hielt aber weiter gut dagegen und setzte einzelne Nadelstiche (41.,vorbei). In der Nachspielzeit dann fast doch noch die Führung für den Favoriten, als G. Tründelberg im Strafraum stehend, nur den Pfosten traf(45.+3). Kurze Zeit später ging es in die Pause.

 

Die Bären kamen wieder gut aus der Halbzeit und hätten sich bei drei weiteren Abschlüssen endlich mit der Führung belohnen müssen (46., L. Gerigk, Außennetz/49., I. Cinar, gehalten und 52., R. Kaubek, drüber). Dann kam es, wie es kommen musste, die Partie kippte innerhalb weniger Minuten in Richtung der Gastgeber. Zwei Szenen waren dafür verantwortlich, zunächst wurde der früh verwarnte Abwehrchef J. Kain nach abermaligen Foulspiel mit der Ampelkarte zum Duschen geschickt, eine harte aber vertretbare Entscheidung. Als sich die Bären noch in Unterzahl sortierten, überspielte ein langer Ball die Defensive, nach einem trockenen Schuß ins lange Eck lagen die Bären plötzlich mit 0:1 im Rückstand (57.). Die Bären wirkten nun angeknockt, zudem wurde die Partie deutlich hitziger, von Aussen wurden viel Emotionen in das Spiel gebracht. Von der aufkommenden Hektik ließen sich die Grün-Weißen leider anstecken, zudem fehlte an diesem Tag die nötige Zielstrebigkeit zum Tor. Der Gastgeber pushte sich durch die zahlreichen Zuschauer und dem unverhofftem Führungstreffer, der sich nicht angedeutet hatte. Den Bären entglitt zusehends das Spiel, zudem tickte die Uhr gnadenlos gegen die Gäste, die sich dann aber doch noch einmal aufbäumten. Im Strafraum eroberte sich der agile L. Gerigk den Ball, zögerte aber den Bruchteil einer Sekunde zu lange und scheiterte erneut am Torwart(84.). Es sollte wohl nicht sein für die Bären an diesem Tag, nach einem langen Einwurf (!) in den Strafraum der Bären und einem Kopfball als Bogenlampe war der Deckel zum 2:0 drauf (89.). Es kam aber noch schlimmer, als L. Gerigk mit der Ampelkarte ebenfalls des Feldes verwiesen wurde(90.+1). Nach einer siebenminütigen Nachspielzeit war Schluss.

 

Ein nicht ganz unverdienter Sieg der Gastgeber, die ihre wenigen Chancen eiskalt nutzten und ihre spielerischen Defizite durch enormen Kampfgeist ausglichen. Die Bären dagegen ließen sich leider von den Emotionen von Aussen und der Hektik auf dem Spielfeld leiten und konnten ihre durchaus vorhandene spielerische Klasse zu keiner Zeit auf den Rasen  bringen. Zudem scheiterten die Gäste nicht das erste Mal an ihrer katastrophalen Chancenverwertung.


Am nächsten Sonntag geht es dann zu Hause gegen die TSG Fortuna Grüneberg.

Dirk Kautz

2. Runde Kreispokal OHV/BAR: SG GW Bärenklau I gegen SV Mühlenbeck

Kreispokal OHV/BAR, 2.Runde,
SG Grün-Weiß Bärenklau I-SV Mühlenbeck 0:3 (0:1).

 

Überraschendes Pokalaus gegen wiedererstarkten SV Mühlenbeck: Am heutigen Sonntag ging es vor einer prächtigen Kulisse von gut 100 Zuschauern und besten äußeren Bedingungen für den letztjährigen Viertelfinalisten des Pokalwettbewerbs gegen den Spitzenreiter der abgebrochenen Coronasaison, der mit nur einem Punkt aus 3 Spielen schwach in die neue Saison gestartet war. Umso verwunderter war man, wie selbstbewusst und griffig die Gäste von Beginn an auftraten. Mit hohem Pressing wurden die Bären sofort unter Druck gesetzt, die einige Minuten brauchten, um ins Spiel zu finden. Trotz dieser Gemengelage hatten die Bären die ersten Chancen des Spiels, als nach einer Ecke der Kopfball von S. Dietrich auf der Linie geklärt wurde, der anschließende Ball landete irgendwie bei L. Gerigk, der sofort abzog und wohl noch das Tordach streifte(10.). Die Gäste zwar mit gefühlt mehr Ballbesitz, doch als der Gastgeber nach einem Ballgewinn schnell  umschaltete und erst S. Dietrich am Keeper scheiterte und dann noch L. Gerigk sein Nachschuss geblockt wurde, waren die Gäste mit dem 0:0 noch gut bedient (15.). Die 1. nennenswerte Offensivaktion für Mühlenbeck, als H. Handke im Bärentor einen 16m Schuß glänzend parierte (16.). Der Torschuss von S. Wolff aus 20m, der denkbar knapp übers Gehäuse zischte (19.), täuschte aber nicht darüber hinweg, das die Bären offensiv wie defensiv zuviel zweite Bälle herschenkten und dem Gegner so leichte Ballgewinne ermöglichte. In der 23.Minute mussten die Hausherren gleich zweimal verletzungsbedingt wechseln, M. Cinar und S. Dietrich verließen den Platz. Danach verflachte die Partie etwas, die Gäste führten weiter mit hoher Intensität die Zweikämpfe und verbuchten damit zu leicht Ballgewinne in der gefährlichen Zone. Doch nur die Bären generierten in dieser Phase die gefährlichen Abschlüsse. Zunächst wurde I. Cinar in letzter Sekunde geblockt (31.), danach setzte sich der gleiche Spieler im Strafraum stark durch, sein Abschluss aus spitzem Winkel geriet knapp zu hoch (34.). Nach einer weiteren Monsterchance für die Bären, als erneut I. Cinar am Keeper scheiterte und L. Gerigk im Nachschuss geblockt wurde (37.), schien es nur noch eine Frage der Zeit zu sein, wann sich die Bären endlich belohnen würden.

Doch dann wurden die Hausherren kalt erwischt, nach einem Schnittstellenpass stand Toptortäger J. Zwarg blank im Strafraum und spielte seine Qualitäten aus, es stand 1:0 für die Gäste (40.). Unbeeindruckt erspielten sich die Bären die nächste Chance, als I. Cinar aus knapp 16m vorbeischoss (43.).

Trotz eines klaren Chancenplus gingen die Bären mit einem 0:1 Rückstand in die Kabine (45.+3).

 

Die Partie im 2. Durchgang zunehmend nickliger, natürlich hatten  wieder die Bären zunächst die Möglichkeit, endlich etwas Zählbares auf die Anzeigetafel zu bringen, doch D. Krevs bekam keinen ausreichenden Druck auf seinen Kopfball (49.). Während die Bären immer noch den Schlüssel zum Torerfolg suchten, kombinierten sich die Gäste in den Strafraum der Hausherren, der freigespielte J.Zwarg hatte erneut keine Mühe auf 0:2 zu stellen (50.). Trotz zweier Abschlüsse von L. Gerigk (53./gehalten und 63./drüber) war das 0:2 ein sichtbarer Wirkungstreffer für die Bären, die nach einer knappen Stunde auf eine 3er Kette umstellten und damit das Risiko signifikant erhöhten. Nun kamen auch die Mühlenbecker zu einigen Abschlüssen (61./gehalten und drüber, 71./vorbei). Die immer besser stehende Defensive der Gäste verhinderte mit zunehmender Spieldauer, das die Bären überhaupt in die gefährlichen Zonen kamen. Das Pendel schlug immer mehr in Richtung der nun souveränen Gäste aus, natürlich war es dann wieder J. Zwarg, der den Deckel endgültig draufmachte zum 0:3 (76.) und damit den Dreierpack schnürte.

Die Gäste verwalteten jetzt ihren Vorsprung bis zum Schlusspfiff, lediglich I. Cinar kam nochmal zum Abschluss (86./vorbei). Nach einer 3-minütigen Nachspielzeit war Schluss.

 

Ein aufgrund der 2. Halbzeit nicht unverdienter, aber zu hoher Sieg des SV Mühlenbeck, der in der 1. Halbzeit einiges Glück hatte, das die Bären heute Chancenwucher betrieben und sich nicht belohnen konnten. Jetzt heißt es, Mund abputzen und bereitmachen für das anstehende Derby am kommenden Samstag beim 1.SV Oberkrämer 11 II.

Dirk Kautz

 


Bilder vom Spiel

2.Spieltag - KL West OHV/BAR - SV Glienicke I gegen Bärenklau I

SV Glienicke/Nordbahn I - SG Grün-Weiß Bärenklau I 2:2 (1:1).

 

Ersatzgeschwächte Bären erkämpfen Remis in der Bieselheide: Am heutigen Sonntag ging es bei regnerischen Wetter zum ebenfalls ambitionierten SV Glienicke. Die Bären mussten ausgerechnet in diesem wichtigen Spiel auf mehrere Leistungsträger verzichten und somit auf einigen Positionen umbauen.

 

Das machte sich gleich bemerkbar, nach nicht einmal einer Zeigerumdrehung hatten die Bären großes Glück, als nach einem Paß hinter die Kette der Glienicker Angreifer erst am glänzend regierenden D. Thanhäuser scheiterte und den Nachschuss knapp vorbeisetzte(1.). Aber auch die Bären näherten sich an, R. Kaubek wurde im Strafraum geblockt (4.). In der Folgezeit merkte man beiden Teams den Respekt voreinander an,Glienicke mit etwas mehr Ballbesitz, dafür die Bären mit drei guten Abschlüssen (S. Dietrich 18./22. vorbei, R. Kaubek 19. vorbei). Kurze Zeit später dann die kalte Dusche für die Gäste, als die Hausherren schnell umschalteten und nach einer flachen Eingabe der  Angreifer aus Nahdistanz das Spielgerät zum 1:0 über die Linie drückte (23.). Die  Gäste mussten sich kurz sortieren, auch weil Glienicke den nächsten Abschluss hatte (25./vorbei). Dann wurde es turbulent, zunächst wurde erneut R. Kaubek im Fünfmeterraum geblockt (32.). Bei der folgenden Ecke liefen die Gäste in einen schnellen Umschaltmoment der Glienicker, die wohl schon den Torschrei auf den Lippen hatten, aber M. Eckert kratzte gedankenschnell die Kugel von der Linie und verhinderte das sichere 0:2 (34.). Quasi im Gegenzug scheiterte R. Kaubek (35.), S. Dietrich schaltete am schnellsten und staubte zum 1:1 ab (35.). Die Bären jetzt besser im Spiel, aber die Hausherren erhöhten unbeeindruckt die Schlagzahl, die in zwei gefährlichen Abschlüssen mündete (40./42. jeweils knapp vorbei). Nach einem Freistoß für die Bären in die Mauer (45.) ging es in die Pause.

 

Die Roten kamen druckvoll aus den Kabinen und hatten schnell eine Doppelchance (53./geblockt, dann drüber). Glienicke versuchte jetzt signifikant das Tempo zu erhöhen, trotzdem erarbeiteten sich die Bären eine gute Freistoßposition, die leider verpuffte (58./gehalten). In einer Phase, wo das Spiel sich eine kleine Auszeit nahm, klingelte es auf einmal im Gehäuse des SV Glienicke. Nach einer Ecke und einem kurzen Durcheinander reagierte Routinier G. Tründelberg im Gewühl am schnellsten und stocherte die Kugel zum umjubelten 2:1 über die Linie (63.). Die Partie nahm umgehend an Fahrt auf und wurde auch hitziger, der schnelle Ausgleich zum 2:2 war die Folge (69.). Nach einem Versuch von D. Lehmann (78./vorbei) wurde die Partie zum Einbahnstraßenfußball in Richtung Bärenkäfig. Glienicke drückte weiter aufs Tempo und die Gäste weit in deren eigene Hälfte. Entlastung gab es kaum noch (84.). Nach einem Abschluss von S. Wolff (87./vorbei) ging es für die leidenschaftlich verteidigenden Gäste nur noch darum, das Remis irgendwie über die Zeit zu retten. Die Glücksgöttin Fortuna stand dann in der dramatischen Schlussphase Pate für die Bären, als die Heimelf nach einer Freistoß-und Eckenserie insgesamt 3(!) die Latte traf (90., 90.+1 und 90.+3). Kurz danach war Schluss.

 

Ein am Ende glückliches  aber keineswegs unverdientes Remis für die Gäste, denen spielerisch bedingt durch einige Umstellungen nicht alles gelang, aber kämpferisch alles in die Waagschale warfen und sich so den Punkt verdienten. Am kommenden Sonntag wird dann Eintracht Wandlitz II erwartet, die mit einem 3:2 Erfolg gegen den Löwenberger SV aufhorchen ließen.

Dirk Kautz


Bilder vom Spiel

1. Spieltag - KL West OHV/BAR - Bärenklau I gegen Bötzow II

SG Grün-Weiß Bärenklau I-SV Eintracht Bötzow II 5:0 (1:0).

 

Auftaktsieg nach Stotterstart: Zum Auftakt der neuen Kreisligasaison empfingen die Bären den Vorjahreselften Eintracht Bötzow II. Auf dem Papier eine machbare Aufgabe für die Heimelf, die nach dem Aufwärmen jedoch verletzungsbedingt kurzfristig auf L. Gerigk verzichten musste. Zudem musste bereits vor der Partie Spielmacher und Freigeist L. Neuenkirchen passen.

 

Die Gastgeber kamen auch eigentlich gut in die Partie und konnten schnell vielversprechende Abschlüsse generieren (2./J. Petschelt vorbei, 7./R. Kaubek geblockt und 9./S. Wolff gehalten). Aber schon zu diesem Zeitpunkt war zu erkennen, das sich der Underdog keinesfalls verstecken und mit einer relativ hochstehenden 4er Kette sich der Bärenangriffe erwehren wollte. Nach einem weiteren Angriff durch S. Wolff (11./drüber) stellten die Bötzower insbesondere im Zentrum die Räume immer besser zu, mehrere  Ballgewinne der Gäste in gewinnbringenden Zonen waren die Folge. Der erste Abschluss aus der Distanz geriet noch deutlich zu hoch (18.), doch kurze Zeit später musste Bärengoalie H. Handke das erste Mal zupacken (19.). Die Gäste in dieser Phase absolut auf Augenhöhe mit den überraschten Bären, den erstaunlich wenig einfiel, erst zwei Abschlüsse von S. Wolff (23./gehalten, 24./vorbei) hauchte der Partie wieder Leben ein. Die etwas statisch anmutenden Angriffsbemühungen der Bären machten den Bötzowern das Verteidigen recht leicht, die diszipliniert gegen den Ball arbeiteten und auch immer wieder versuchten, offensive Nadelstiche zu setzen (37./gehalten). Nach einer aussichtsreichen Freistoßposition der Gäste aus rund 20m (38./geblockt) fuhren die Bären endlich den ersten gelungenen Angriff, der prompt zum Führungstreffer führte. Nach einer starken Eingabe von M. Eckert war es im Zentrum S. Wolff, der die Kugel zum 1:0 über die Linie drückte (40.). Zu diesem Zeitpunkt etwas überraschend. Nach einem Schuß am langen Eck vorbei von J. Petschelt (45.) war Halbzeit.

 

Eine etwas schmeichelhafte Führung der Hausherren, die aber nicht darüber hinwegtäuscht, sich überraschend schwergetan zu haben gegen mutige Bötzower, die nach einem technisch brillanten Schlenzer von Kapitän D. Lehmann vom linken Strafraumeck in den rechten Knick kurz nach dem Wechsel früh mit 0:2 ins Hintertreffen gerieten (48.). Die Bötzower behielten trotz des neuerlichen Rückschlags den Kopf weiter oben, zwei Abschlüsse (52./gehalten, 56./drüber) hielten die Konzentration der Bären hoch, die weiterhin defensiv gefordert waren. Die Gäste ließen einfach nicht locker und hatten eine Doppelchance zum Anschlusstreffer (65./geblockt). Das sollte sich kurze Zeit später rächen, nach einem klugen Paß durch die Schnittstelle stand erneut D. Lehmann goldrichtig und vollendete mühelos zum 3:0 (68.). Der am heutigen Tag überragende D. Lehmann schnürte damit den Doppelpack. Mit dem 3:0 war natürlich der Deckel drauf und der Widerstand der tapferen Gäste, die lange Zeit dagegenhielten, gebrochen. Die Räume wurden nun immer größer. Nach einer sehenswerten  Freistoßvariante und einem Kopfball von M. Eckert an die Unterkante der Latte schaltete R. Kaubek am schnellsten und staubte zum 4:0 ab (78.). Nur zwei Minuten später wurde R. Kaubek erneut völlig freistehend eingeladen  und stellte auf 5:0 (80.). Auch er schnürte den Doppelpack. Nach zwei Abschlüssen der Bären (84./S. Dietrich vorbei und 85./R. Kaubek gehalten) wurden die taumelnden Gäste endlich erlöst (90.).

 

Ein am Ende standesgemäßer Sieg des ersten Tabellenführers der neuen Saison. Lange Zeit taten sich die Bären sehr schwer gegen selbstbewusste Gäste, die am Ende sicherlich unter Wert besiegt wurden. Am nächsten Sonntag geht es zum schweren Auswärtsspiel beim SV Glienicke.

Dirk Kautz  

 


Bilder vom Spiel

Ausblick auf die Saison - Teil II: 2. Mannschaft

Die Leistung bestätigen

 

Wenn möglich, die Leistung der Vorsaison bestätigen und oben mitspielen. Nach der langen Pause ist es natürlich schwer einzuschätzen, wo man steht.

 

Die Qualität der Neuzugänge macht Mut für die kommenden Aufgaben. Trainierteam und Mannschaft trainieren fleissig und arbeiten weiterhin gut mit der Ersten Mannschaft zusammen.

 

In einer gut gefüllten Vorbereitung werden wir sehen, wo wir stehen.

 

Die neugemeldeten Mannschaften sind natürlich Wundertüten und einen Favoriten kann man schwer ausmachen.

 

Sicherlich werden Niederfinow, Oranienburg III, Basdorf II und hoffentlich wir, eine gute Rolle spielen.

Christoph Richter
Sportlicher Leiter - Grün Weiss Bärenklau

 

 

Zugänge

David Neuenkirchen (reaktiviert)

Kai Ramlow (SC Oberhavel Velten II)

Philip Schmidt (vereinslos)
Benjamin Scholze (SV Oberkrämer 11 - A Junioren)

Markus Schubert (SC Oberhavel Velten II)
Daniel Wallendorf (reaktiviert)

 

Abgänge

Dennis Bonin (Karriereende)

Nsangou Salif Bourgam (unbekannt)
Can Hein (unbekannt)
Kevin Kölbel (unbekannt)
Abdel Rahim (unbekannt)

 

Ausblick auf die Saison - Teil I: 1. Mannschaft

Es bewegt sich etwas in Bärenklau
    
Mit voller Stolz und Freude blicken wir auf die vergangene Saison zurück, die bedauerlicher Weise viel zu schnell ein Ende fand. Was wäre gewesen wenn… gerne hätten wir uns mit den stärksten Mannschaften der Liga gemessen um zu schauen, wer am Ende die Nase vorn gehabt hätte. Dann hat uns die unfreiwillige Coronapause leider einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

Die Neuzugänge der letzten Saison - plus ein ausgewogener, spielstarker Kader sorgten am Ende für zufriedenen Gesichter im Verein. Highlight war das Erreichen des Kreispokal Viertelfinales, in dem man dem Titelverteidiger aus Zepernick zumindest eine Halbzeit lang, das Leben schwer machen konnte.

 

Nichts desto trotz konnten wir durch den Pokal früher als manch anderer Gegner in die volle Vorbereitung starten. Was definitiv ein Vorteil sein kann. Diese hat mit Duellen gegen den Brandenburgligisten Altlüdersdorf und den Landesligisten aus Velten einige Leckerbissen parat. Da der Stammkader komplett zusammengeblieben ist und gerade durch den Veltener Steven Henry Wolff, Pascal Weidner, Sebastian Dietrich, Ramon Kaubek und Kevin Perske nochmal an Qualität dazu gewonnen hat, rechnen wir uns schon aus, oben mitzuspielen.

 

Sicherlich werden Teams wie Mühlenbeck, Löwenberg, Flatow aber auch Glienicke und Basdorf ihre Hausaufgaben gemacht haben und oben mitspielen. Die Favoritenrolle wollen wir nicht annehmen, auch wenn der ein oder andere uns dort sehen mag. Wie schwer so etwas auf einem lasten kann, haben wir letzte Saison ziemlich schmerzhaft erfahren. Der Start verlief nämlich nicht so souverän wie gewünscht.

Bedanken wollen wir uns bei unseren Abgängen. Eine Qualität wie sie ein Dennis Klawitter mitbringt, findest du nicht so schnell auf dem Transfermarkt . Genau so sportlich, aber vorallem menschlich traf uns der Verlust von Hermann Rückert. Wir wünschen den vieren viel Erfolg bei ihren künftigen Aufgaben.

Auch im Umfeld passiert eine Menge Gutes. So freue man sich u.a.sehr über die Entwicklung einer Fan-Gemeinde, die die Mannschaft tatkräftig unterstützt. Wir wünschen uns vorallem die Saison zu Ende zu spielen. Eine weitere Coronapause würde dem Verein nicht gut tun.

Christoph Richter

Sportlicher Leiter - Grün Weiss Bärenklau

 

 

Zugänge:                   
Sebastian Dietrich (FC Kremmen)

Ramon Kaubek (SV Oberkrämer II)
Kevin Perske (2. Mannschaft)

Pascal Weidner (TUS Sachsenhausen 2)

Steven Henry Wolff (SC Oberhavel Velten)    


Abgänge:               
Dennis Klawitter (berufsbedingte Pause)
Jerome König (unbekannt)
Alexander Plentz (Karierreende)
Hermann Rückert ( unbekannt)

 

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